Kelsterbacher Schachverein

Ich kämpfe solange mein Gegner einen Fehler machen kann. [Emanuel Lasker]
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Schachverein weiter auf Aufstiegskurs

November 11, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Schachverein weiter auf Aufstiegskurs

Raunheim 2: Kelsterbach 1 = 1,5:6,5

1.Matthias Nagel        1

2.Stefan Grätzer        0

3.Sinan Sinanovic       1       

4.Alexandros Pavlidis   0,5      

5.Jun You Gan           1 kampflos        

6.Peter Köstler         1            

7.Adrian Tudose         1       

8.Roger Burow           1

Der vierte Sieg im vierten Spiel (3mal 6,5:1,5 und 1mal 6,0:2,0)– es läuft für den Schachverein. Raunheim musste Brett 5 kampflos abgeben, so dass wir schnell 1:0 führten.

Schon bald konnte Sinan erhöhen. Sein Gegner kam nicht zur Rochade. In der E-Linie und in der D-Linie entwickelte Sinan viel Druck, was ihm eine Figur und dann noch eine Qualität einbrachte. 2:0

Roger wurde am Damenflügel aktiv, er eroberte 2 Bauern drang auf der 2.Reihe ein und gewann sicher. 3:0

Dann ein Rückschlag. Stefan hatte den stärksten Raunheimer zum Gegner und stand in der Eröffnung sehr passiv. Dann schien seine Dame verloren. Er konnte sie schließlich noch retten, aber verlor dafür Turm und 2 Bauern.

3:1

Eine sehr schöne Partie zeigte Adrian. Er hatte einen gedeckten Freibauern auf C5 und nutzte diesen Vorteil konsequent aus. 4:1

Peter gewann in der Eröffnung eine Figur. Danach spielte er aber nachlässig weiter. Letztendlich konnte er die Partie dann aber doch gewinnen. 5:1

An Brett 1 rochierte Matthias lang und griff am Königsflügel an. Nachdem er die H-Linie geöffnet hatte war sein Angriff nicht mehr zu verteidigen. 6:1

Der Gegenspieler von Alexandros drang auf die 7.Reihe ein und machte ihm das Leben schwer. Schließlich hatte der Raunheimer 2 Figuren und Bauer gegen einen Turm von Alexandros. Nachdem er seinen Läufer opferte versuchte er mit Springer und 2 Bauern gegen den Turm zu gewinnen. Doch Alexandros verteidigte sich geschickt und erzielte noch ein Remis. 6,5:1,5

Kelsterbach 2 – Untermain = 4,0:4,0

1.Werner Hofmann 0; 2.Christopher Ziegler 1; 3.Michael Maeding 1; 4.Richard Voitmann 1 kampflos; 5.Norbert Zöller 1; 6.David Goodwin 0; 7.Jamie Cirener 0; 8.Baran Demircan 0

Kelsterbach 3 – Groß-Gerau 3 = 2,0:4,0

1.Marco Rühl 0,5; 2.Nathanael Jakobi 0; 3.Dimitrios Pavlidis 0,5; 4.Yunus Nazari 1; 5.Panagiotis Ioannidis 0; 6.kampflos 0

Eppstein 5 – Kelsterbach 4 = 4,0:0,0

1.Christos Kotsalis 0; 2.Chain Hofmann 0; 3.David Jakobi 0; 4.Noreen Hofmann 0

Probleme schon bei der Anreise

Oktober 28, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Probleme schon bei der Anreise

Nied 2 – Kelsterbach 2 = 6,0 -: 2,0

1.Christopher Ziegler 0
2.Richard Voitmann 0
3.Norbert Zöller 0,5
4.Roger Burow 0
5.Roland Lobenstein 0
6.David Goodwin 0,5
7.Andreas Le 1
8.Yunus Nazari 0

Dieses Mal mussten wir die erste Herausforderung schon vor der Partie angehen. Parallel zu unserem Spiel gegen Nied 2 war der Frankfurt-Marathon, der das Spiellokal der Nieder umschloss und diverse Zufahrtsstraßen sperrte. Dank einer Vorab-Information der Nieder sowie dank entsprechender Planung waren aber alle von uns pünktlich um 14:00 vor Ort.

Den ersten Punkt holte unser Neuzugang Andreas souverän, indem er alle Figuren so abtauschte, dass er einen Läufer mehr behielt, woraufhin sein Gegner aufgab.
Ab dann lief es allerdings eher nach den Plänen der Gegner als nach unseren. Yunus verlor an Brett 8 Material und dann die Partie.
Norbert einigte sich mit seiner Gegnerin auf ein Remis, nachdem er zunächst einen Mehrbauern gewann, den er aber wieder abgeben mussten.
Christopher war in diesem Spiel sowohl das erste Mal an Brett 1 gesetzt als auch das erste Mal Mannschaftsführer in der Liga. Diese doppelte neue Rolle hatte ihm offenbar etwas zu schaffen gemacht. Er opferte in der Eröffnung einen Springer für einen Bauern, aber die erwartete Rückeroberung des gegnerischen Springers blieb aus wegen einem übersehenen stillen Zug, der einen Bauern fesselte. Nachdem eine zweite Figur verlorenging und sein Angriff scheiterte, gab er auf.
Währenddessen hatte Roger zunächst einen und dann zwei Bauern weniger in einem Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer. Sein Gegner nutzte den Vorteil aus und gewann.
Richard und Roland haben jeweils eine Qualität verloren und kämpften lange, bevor sie ebenfalls in aussichtsloser Stellung aufgaben.
David hatte zunächst einen Bauern weniger. In einem Endspiel mit 2 Türmen und jeweils zwei Leichtfiguren gewann er ihn wieder zurück, da sein Gegner in Zeitnot war und einen Fehler machte. Danach war die Stellung sehr ausgeglichen, evtl. stand David sogar etwas besser, da zwei seiner verbliebenen Bauern verbunden waren und sein Gegner lediglich über Isolanis verfügte. Letztendlich einigte er sich dann auf ein verdientes Remis.
Somit haben wir insgesamt mit 2:6 verloren und stehen aktuell mit 0 Mannschaftspunkten auf einem potenziellen Abstiegsplatz. Wir sind trotzdem noch optimistisch, da wir bisher gegen die Tabellenplätze 2-4 gespielt haben, und die Gegner in den kommenden Runden zumindest nach Wertungszahlen weniger stark sein dürften.

Sicherer Sieg für den Schachverein

Oktober 27, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Sicherer Sieg für den Schachverein

Sicherer Sieg für den Schachverein

Kelsterbach 1 = Bad Soden 3 = 6,5 – 1,5

1.Matthias Nagel         0,5

2.Stefan Grätzer         1 kampflos

3.Sinan Sinanovic        1

4.Alexandros Pavlidis   1

5.Jun You Gan           0,5

6.Peter Köstler         1

7.Adrian Tudose         0,5

8.Werner Hofmann        1

Bad Soden trat nur mit 7 Spielern an, sodass unser Mannschaftsführer Stefan einen kampflosen Punkt erzielte.

An Brett 1 hatte Matthias eine Stellung mit geschlossenen Bauernketten und Schwerfiguren. Remis war die logische Folge.

Peter erhöhte unseren Vorsprung. Nach einem Abtausch Festival behielt er einen Mehrbauern. Er gewann noch einen zweiten Bauern und konnte schließlich mit Txg7 Matt setzen.

Jun hatte ein Endspiel mit Dame, 2 Türmen und ungleichfarbigen Läufern auf dem Brett. Remis.

Ebenfalls Remis bei Adrian, der zwar leichten Raumvorteil hatte, aber bei einer geschlossenen Stellung lag das Unentschieden nahe. Das war’s dann aber mit den Gastgeschenken.

Sinan hatte einen gedeckten Freibauern im Endspiel Dame und Springer gegen Dame und Läufer. Das reichte zum sicheren Sieg.

Viel Druck übte Alexandros aus. Sein Turm auf der 6.Reihe bedrohte die Bauern auf B6 und E6. Er gewinnt schließlich einen Bauern und setzte den Bad Sodener mit Läufer und Turm in der Brettmitte matt.

Kurios das Ende bei Werner. Bei geschlossener Stellung hatte er Raumvorteil ohne direkte Drohungen. Dann aber überschritt sein Gegenspieler die Bedenkzeit. Er hatte gerade mal 20 von 40 nötigen Zügen ausgeführt. Worüber er so lange nachgedacht hat bleibt sein Geheimnis.

König Nied 2 – Kelsterbach 2 = 6,0 – 2,0

1.Christopher Ziegler 0; 2.Richard Voitmann 0;3.Norbert Zöller 0,5; 4.Roger Burow 0; 5.Roland Lobenstein 0; 6.David Goodwin 0,5; 7.Andreas Le 1; 8. Yunus Nazari 0

Groß-Gerau 2 – Kelsterbach 3 = 4,5 – 1,5

1.kampflos 0; 2.Jamie Cirener 1; 3.Nathaael Jakobi 0; 4.Baran Demircan 0; 5.Christian Pavlidis 0,5; 6.Dimitrios Pavlidis 0

Kelsterbach 4 – Hofheim 9 = 1,5 – 2,5

1.Christos Kotsalis 0, 2.Chain Hofmann 0,5; 3.David Jakobi 0; 4.Noreen Hofmann 1

Alexandros Pavlidis ist Pokalsieger

Oktober 26, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Alexandros Pavlidis ist Pokalsieger

Drei vereinsinterne Turnier führt der Schachverein im Laufe des Jahres durch.

Als erstes ist das Pokalturnier (21 Teilnehmer) zu Ende gegangen. Alexandros Pavlidis siegte im Endspiel gegen Max Bernhard. Max wanderte mit seinem König in die Brettmitte. Das erlaubte Alexandros ein Qualitätsopfer mit anschließendem Matt. Alexandros hatte einen schwierigen Weg durch das Turnier. Nach der Qualifikation gegen Panagiotis Ioannidis musste er mit Michael Maeding, Mario Markic und Erich Zweschper drei schachliche Schwergewichte (für Kelsterbacher Verhältnisse) aus dem Weg räumen. Max bekam es mit Peter Köstler, Jürgen Meier und Stefan Grätzer zu tun. Auch nicht schlecht.

Das Vereinsturnier und die Monatsblitzturnier sind noch nicht beendet. Allerdings steht in beiden Turnieren der Sieg für Erich Zweschper bereits fest. Nur die folgenden Platzierungen sind noch offen.

Knappe Niederlage in Unterzahl

Oktober 04, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Knappe Niederlage in Unterzahl

Kelsterbach 2 = Frankfurt -West 2 = 3,5 – 4,5

1.kampflos 0
2.Christopher Ziegler 1
3.Michael Maeding 1
4.Roger Burow 0,5
5.kampflos 0
6.Roland Lobenstein 1
7.Dimitrios Pavlidis 0
8.Yunus Nazari 0

Unsere zweite Mannschaft hatte gegen Frankfurt -West 2 gleich 4 Ausfälle zu beklagen und musste 2 Bretter kampflos abgeben.

Aber es dauerte nicht allzu lange, dann erzielte Christopher Ziegler an Brett 2 den ersten Punkt. Er verzichtete auf die Rochade, ließ seinen H-Bauern vormarschieren und hatte schließlich im Verbund mit Läufer und Dame einen unwiderstehlichen Königsangriff.

Doch fast gleichzeitig musste an Brett 8 Yunus Nazari aufgeben. Er rochierte lang, opferte einen Bauern für Königsangriff, der allerdings nicht stark genug war. Nach weiterem Bauernverlust war das Ende schnell besiegelt.

Roger Burow an Brett 4 kam gut aus der Eröffnung und startete bald einen Angriff auf den gegnerischen König. Aber die optische Überlegenheit wollte sich einfach nicht materiell auszahlen und Remis war die Folge.

Zu diesem Zeitpunkt bestand immer noch die hauchdünne Chance auf einen ausgeglichenen Wettkampf. Michael Maeding an Brett 3 kam ebenfalls gut aus der Eröffnung. Sein Gegner probierte ein Läuferopfer auf H6, aber dieser Angriff war schnell abgewehrt und er musste wenig später aufgeben.

Roland Lobenstein an Brett 6 machte es spannend, in der Eröffnung opferte er einen Bauern für seine Entwicklung, ohne jedoch Ausgleich zu bekommen. Erst im Endspiel, als jeder seine Freibauern ins Rennen schickte, konnte Roland vom Fehler seines Gegenübers profitieren und den vollen Punkt sichern.

Theoretisch wäre jetzt noch eine Punkteteilung möglich gewesen, aber Dimitrios Pavlidis an Brett 7 stand schon länger auf Verlust. Auch er hatte einen Bauern für Angriff geopfert, doch nach einem weiteren Bauernverlust war er trotz zäher Gegenwehr am Ende machtlos.

Endstand somit 3,5 – 4,5. Die Hoffnung bleibt, dass bei vollständiger Besetzung die ersten Punkte eingefahren werden.

Kelsterbach 3 – König Nied 3 = 3,0 – 3,0

1.Marco Rühl kampflos 1
2.Jamie Cirener kampflos 1
3.Nathanael Jakobi 1
4. kampflos 0
5.Adam Abdelessem 0
6. kampflos 0

Ein kurioser Wettkampf. Kelsterbach gewann 2 Partien kampflos, Nied ebenfalls. Nur 2 Partien wurden gespielt

Hattersheim 4 – Kelsterbach 4 = 2,0 – 2,0

1.kampflos 0
2.kampflos 0
3.Christos Kotsalis 1
4.Joshua Gallo 1

In der vierten Mannschaft fehlen 2 von 4 Spielern. Aber Christos und Joshua errangen einen Mannschaftspunkt.

Hoher Sieg trotz Unterzahl

September 29, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Hoher Sieg trotz Unterzahl

Steinbach 2 – Kelsterbach 1 = 2,0 – 6,0

  1. Matthias Nagel         0,5
  2. Kampflos               0
  3. Stefan Grätzer         0,5
  4. Alexandros Pavlidis    1
  5. Jun You Gan            1
  6. Peter Köstler          1
  7. Richard Voitmann       1
  8. Andreas Le             1

In meiner Jugend gab es mal einen Abzählreim „Zehn kleine…..“ und von Vers zu Vers wurde es einer weniger. So ähnlich ging es den Mannschaftsführern des Schachvereins. Über alle 4 Mannschaften verteilt fehlten 11 Spieler aus unterschiedlichen Gründen.

In der 1.Mannschaft fehlten 3 Spieler und so mussten wir Brett 2 kampflos abgeben. Aber das war es dann auch schon.

Den Beginn machte Andreas, der den Steinbacher vor die Alternative Figurenverlust oder Matt stellte. Er wählte die 3.Option – aufgeben.

Richard brachte uns bereits in Führung. Er stellte seinen Gegner vor die Wahl Qualitäts- oder Damenverlust. Der Qualitätsverlust weitete sich zum Turmverlust aus und der Punkt ging an Kelsterbach.

Alexandros hatte früh eine Figur gewonnen. Sein Gegenspieler versuchte einen Angriff auf Alexandros‘ König. Aber vergebens. Auch der Punkt ging nach Kelsterbach.

Matthias war gehandicapt (Treppensturz), wollte aber die Mannschaft nicht im Stich lassen. Er begann schwungvoll und sein G6-Bauer blockierte die schwarze Stellung. Aber angesichts seiner schmerzenden Rippen willigte er in ein Remis ein.

Peter hatte auch früh eine Figur gewonnen und nutzte diesen Vorteil zum Sieg.

Jun jagte den König in die Brettmitte. Dann drang er mit Turm und Dame in die Stellung ein und erzwang ein Matt.

Stefans Stellung war kompliziert. Die Bauern ineinander verkeilt. Da der Wettkampf bereits gewonnen war reichte man sich die Hände zum Remis.

Kelsterbach 2 – Ffm.-West 2 = 3,5 – 4,5

Kelsterbach gab 2 Punkte kampflos ab.

Kelsterbach 3 – König Nied 3 = 3,0 – 3,0

Kelsterbach musste 2 Bretter frei lassen, Nied ebenfalls. Gespielt wurden nur 2 Partien

Hattersheim 4 – Kelsterbach 4 = 2,0 – 2,0

Kelsterbach konnte nur mit 2 Spielern anreisen, erreichte aber ein Unentschieden. (nur 4 Spieler pro Mannschaft)

Internes Duell

September 15, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Internes Duell

Kelsterbach 1 = Kelsterbach 2 = 6,5 – 1,5

1.Mario Markic – Werner Hofmann       =    0,5:0,5

2.Matthias Nagel – Christopher Ziegler = 0,5:0,5

3.Stefan Grätzer – Michael Maeding    =    0,5:0,5      

4.Sinan Sinanovic – unbesetzt         =    1:0 kampflos 

5.Alexandros Pavlidis – David Goodwin  = 1:0     

6.Jun You Gan – Andreas Le          =    1:0          

7.Peter Köstler – Dimitrios Pavlidis   = 1:0     

8.Adrian Tudose – Christos Kotsalis   =    1:0 

Durch den Abstieg der 1. Mannschaft spielen jetzt die 1. und die 2.Mannschaft in der Bezirksklasse A und mussten gleich in der 1. Runde gegeneinander antreten. Ein ungleicher Wettkampf. Kelsterbach 1 war in Bestbesetzung, in der 2. Mannschaft fehlten 4 Stammspieler. Brett 4 musste freigelassen werden, an den hinteren 3 Brettern spielten Jugendliche. Zugegebenermaßen kannte ich noch gar nicht alle Spieler, die da antraten.

Brett 2 und 3 einigten sich schnell auf ein Remis. Vielleicht lockte das Altstadtfest.

Bei Adrian an Brett 8 hatten beide eine offene Königsstellung. Adrian nutzte dies und gewann Turm und Leichtfigur und setzte schließlich spektakulär auf H7 Matt.

Alexandros begann schwungvoll und schien David zu überrennen. Aber David blieb cool und schließlich hatte Alexandros lediglich einen Mehrbauern bei ungleichfarbigen Läufern. Er lehnte Davids Remis-Angebot ab. David witterte die Falle, konnte aber die richtige Fortsetzung nicht finden und verlor Figur und Partie.

An Brett 1 mühte sich Mario gegen Werner um zu gewinnen. Mario hatte zwar Raumvorteil, aber Werners Stellung hielt und es gab ein weiteres Unentschieden.

Früh hatte Peter eine Figur gewonnen. Aber danach verteidigte sich Dimi zäh. Erst als Peter die Stellung öffnen konnte und Linien für seine Türme bekam, gewann er die Dame und den Punkt.

Jun spielte gegen den Neuling Andreas Le. Der zeigte eine tolle Leistung. Lange hielt er die Stellung im Gleichgewicht. Er hatte einen Einzelbauern auf der A-Linie, den Jun mit Türmen und Dame angriff. Schließlich eroberte er eine Qualität und sicherte den Sieg.

Kelsterbach 3 spielfrei

Kelsterbach 4 – Eschborn 3 = 1,0 : 3,0

1.Chain Hofmann 0

2.David Jakobi 0

3.Adam Abdesselem 0

4.Noreen Hofmann 1

Unsere Jüngsten (Durchschnittsalter 13) mussten Lehrgeld zahlen. Wobei Chain an Brett 1 gegen den Eschborner Betreuer spielen musste, der von der Spielstärke her auch den Spielern unserer 1. Mannschaft Probleme bereiten könnte. So hatten bald alle deutlichen Materialnachteil. Nur Noreen spielte eine saubere Partie und rettete den Ehrenpunkt.

Aus im Viertelfinale beim Schach 960

September 06, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Aus im Viertelfinale beim Schach 960

Kelsterbach 1 = Nied 1 = 1,0 – 3,0

1.Stefan Grätzer   – Thomas Schlapp (2138) =     0 – 1

2.Alexandros Pavlidis  – Christoph Goll (1975) = 0 – 1

3.Christopher Ziegler  – Naren Kumar (1837) = 0  – 1     

4.Jun You Gan  – Peter Bittner (1749) = 1 – 0

       

Nacho unserem Auftaktsieg im Chess960-Pokal der Main-Taunus-Schachvereinigung durften wir im Viertelfinale Gäste aus SC König Nied 1961 begrüßen. Der Schachverein Nied spielt in der Verbandsliga Süd und damit 3 Ligen über unserer ersten Mannschaft. Daher waren wir von vornherein eher in der Außenseiterrolle.

Das Los ergab die Stellung Nr. 9, die ein sehr agressives Spiel mit wechselseitigen Angriffen auf den König nach sich ziehen konnte. Hintergrund war, dass die Diagonalen a1-h8 (bzw. a8-h1) schnell mit Dame und Läufer besetzt werden konnten und die Felder g2 / g7 in der Anfangsstellung nur durch den König gedeckt waren.

Am Anfang der Partie opferte Jun direkt in den ersten 5 Zügen eine Qualität, um Herausforderungen zu lösen, die ihm sein Gegner in der Eröffnung stellte. Die Kompensation war zunächst nicht ganz ersichtlich, aber Jun kämpfte unbeirrt weiter.

An Brett 3 hatten Christopher und sein Gegner Angriff und Gegenangriff über die beiden genannten Diagonalen. Sein Gegner konnte rochieren, was Christopher sehr lange nicht gelang. Als die Stellung schon etwas schlechter war, ersann Christopher noch eine sehr komplexe mehrzügige Kombination um auszugleichen. Diese scheiterte allerdings ironischerweise daran, dass dabei eine Figur von Christopher offensichtlich hing. Mit der Figur weniger wurde es dann auch schnell Matt.

An Brett 1 hielt sich Stefan lange Zeit, verlor dann allerdings zwei Bauern und sein Gegner konnte mit dem Läuferpaar Druck machen, was dann zum Verlust führte.

An Brett 4 sah es dann wieder etwas besser aus. Die Stellung des Königs von Juns Gegner hatte Lücken, die Jun mit seinem Läuferpaar, sowie mit Dame und Springer elegant ausnutzen konnte. Die Kirsche auf die Sahnetorte setzte Jun mit einer Mattkombination inklusive Damenopfer. Erster Brettpunkt für uns.

Bei dem einen Brettpunkt blieb es dann leider auch. Alexandros hatte einen Bauern weniger und verlor im Endspiel zu viele Tempi, sodass er dann auch Matt gesetzt wurde.

Beim Ergebnis ist positiv zu vermerken, dass wir gegen eine Mannschaft aus der Verbandsliga einen Brettpunkt holten und durchaus auch Chancen hatten. Zudem war es ein Erfolg, dass wir überhaupt bis ins Viertelfinale gekommen sind, da beim Chess960-Pokal das Teilnehmerfeld sehr hochkarätig ist.

Schachverein auf Abwegen

Juli 09, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Schachverein auf Abwegen

Ganz ohne Schachbretter, zumindest fast, war der Schachverein am Freitag unterwegs. Grillfeier stand an.

Bei herrlichem Sommerwetter wurde am Freitag im Südpark gefeiert. Die Grillfeier war gut besucht, besonders unsere Jugend war stark vertreten. Auch eine Delegation aus Bad Bergzabern hatte den Weg in den Südpark gefunden. Unser langjähriger Kassierer und Vorsitzender Reinhold Hörner wohnt und spielt jetzt in Bad Bergzabern. Damit auch Schach gespielt wurde, war für den Samstag ein gemeinsames Blitzturnier angesetzt.

Den Grill übernahm unser Vorsitzender Roger Burow. Steaks, Brat-und Rindswürste, Hähnchenfilets und Grillkäse lagen auf dem Rost und warteten auf ihre Abnehmer. Als Beilagen gab es Brezeln, Baguettes, selbstgemachte Salate und selbstgebackenen Kuchen. Natürlich gab es auch reichlich Getränke.

Es wurde Fußball und Basketball gespielt. Andere spielten auf dem ausgelegten großen Schachbrett, oder man stand in unterschiedlichen Grüppchen und tauschte Erinnerungen an die gute alte Zeit aus.

Alle hatten ihren Spaß und freuen sich schon auf das kommende Jahr.

Gelungene Premiere im Chess960-Pokal

Juni 30, 2025 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Gelungene Premiere im Chess960-Pokal

1. Stefan Grätzer       1

2. Alexandros Pavlidis  0,5

3. Christopher Ziegler  1

4. Jun You Gan              0,5

Am Freitag spielten wir die erste Partie gegen Hattersheim 2 im Chess960-Pokal des Main-Taunus-Schachkreis. Da es sich um ein neues Format handelt, möchte ich etwas weiter hierzu ausholen:

Chess960 – manche kennen es auch als Fischer Random Chess, Schach960 oder Freestyle Chess – wurde in den 90er Jahren entwickelt und stellt eine Verallgemeinerung des Schachspiels dar. Idee ist, dass die Figuren auf der Grundreihe zufällig angeordnet werden (per Los vor der Partie). Da die Läufer nach wie vor auf einem weißen und einem schwarzen Feld stehen sollen und der König zwischen den Türmen wegen der Rochade entstehen 960 mögliche Stellungen.  Die “normale” Anfangsstellung, die wir alle kennen und lieben wäre hierbei auch möglich. In der Praxis ergibt sich dadurch, dass man in ungewohnte Stellungen geraten kann, die teilweise auch sehr unklar sind und dass das Auswendiglernen von Zugfolgen in der Eröffnung nicht hilfreich ist, sondern mehr Kreativität am Brett gefordert wird.

Nachdem Chess960 in letzter Zeit deutlich an Popularität gewonnen hat (siehe bspw. Das Grenke Open in Karlsruhe, an dem mehrere Großmeister der Weltspitze ein Turnier im Chess960 gespielt haben), wurde seitens des Main-Taunus-Schachkreis ein Chess960-Pokal eingeführt mit 4er Mannschaften im K.O.-System mit einer Vorrunde. In der Vorrunde spielen die Mannschafen in der unteren Ligen, damit die Mannschaftsanzahl in der Hauptrunde aufgeht.

Wir hatten die Ehre, dieses erstmalig ausgetragene Turnier in Kelsterbach zu eröffnen mit dem Vorrundenspiel gegen Hattersheim 2. Das Los ergab die Anfangsstellung Nr. 291. Charakteristisch in der Anfangsstellung war, dass die h-Bauern leichter anzugreifen als zu verteidigen sind, da die Felder h2 und h7 durch keine Figur gedeckt sind und da die Damen auf b1 bzw. b8 durch Vorziehen des c-Bauern zum Angriff auf das Feld über die Diagonal einfach und unkompliziert aktiviert werden können.

Jun und Stefan mit den schwarzen Steinen gaben den Bauern auch sehr zeitnah ab und suchten dafür aktives Spiel über die halboffene h-Linie.

Christopher kam in der Eröffnung in einen leichten Entwicklungsnachteil, da sein Gegner die Figuren möglichst schnell entwickelte während Christopher daran arbeitete, das Zentrum und wichtige Felder zu besetzen.

Alexandros an Brett 2 hatte in der Eröffnung und im frühen Mittelspiel Probleme. Sein Gegner lancierte einen Angriff mit seinem f-Bauern als Speerspitze, dem mindestens eine Figur zum Opfer fiel. Als sein Gegner innehielt um den gewonnenen Materialvorteil seines Angriffs zu pflücken, konnte Alexandros (trotz der aktuellen Wetterverhältnisse) eiskalt einen Gegenangriff mit einem Schachgebot einleiten. Nachdem Alexandros eine Zugwiederholung erzwingen konnte, einigte er sich auf Remis. Später am Analysebrett stellten wir fest, dass die Stellung wahrscheinlich gewonnen wäre, da Alexandros am Ende der Abwicklung in einem Damenendspiel mehrere Mehrbauern hatte und sein Gegner einen nicht-entwickelten Mehrläufer, der die Bauern kaum aufhalten konnte.

An den Brettern von Jun und Stefan zeigte sich glücklicherweise, dass die verlorene h-Bauer nicht so stark ins Gewicht fielen wie das dadurch entstehende Gegenspiel, zumal beide Gegner weder nach langer noch nach kurzer Rochade eine gute Königstellung erreichen konnten, wegen der halboffenen h-Linie und dem vorgerückten c-Bauer. An Stefans Brett entwickelte sich ein Damenendspiel zu seinem Vorteil. Ein Remis Angebot lehnte sein Gegner ab, da seine Hoffnung die Möglichkeiten der Stellung überstieg. Stefan konnte einen Bauern verwandeln und mit 2 gegen eine Dame versuchte sein Gegner vergeblich noch ein Dauerschach und gab danach auf.

Währenddessen zahlte sich an Brett 3 Christophers Strategie, das Zentrum zu besetzen aus. Nachdem er drohte, die unglücklich positionierten Springer des Gegners mit seinem Bauern zu gabeln, gewann er einen Mehrbauern, der auf der 7. Reihe stand. Nachdem sein Gegner ein paar Fallen stellte, auf die Christopher nicht reinfiel konnte er mit einer Verwandlung des Bauers entscheidendes Material gewinnen, sodass sein Gegner aufgab. Nachdem das Spiel entschieden war, einigten sich Jun und sein Gegner auf Remis. In der Endstellung hatte Jun einen Minusbauern, aber dafür Druck auf den gegnerischen König