Kelsterbacher Schachverein

Ich kämpfe solange mein Gegner einen Fehler machen kann. [Emanuel Lasker]
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Artikel der Kategorie ‘Presse’

Zweiter Mannschaft geht am Ende die Puste aus

Mai 14, 2019 Von: Gunther Titze Kategorie: Presse Comments Off

Gegen Eschborn musste man auf die gesetzten Spieler an den Brettern 1 und 3 verzichten. Da man nur einen Ersatz mobilisieren konnte, ging der Wettkampf mit einem 0:1 Rückstand los.

Collin Krehl wurde gleich kalt erwischt und verlor eine Figur nach starken Druck auf c3.
Karl Imperatori, unser Ersatzmann, konnte schon früh in der Partie einen Bauern gewinnen. Er spielte die Partie zügig und sicher bis zum Sieg weiter.

Norbert Zöller gab relativ früh Remis in einer Partie, wo lediglich 1 Spinger und 1 Bauer abgetauscht waren. Da er aber die falsche Brille dabei hatte, war sein Sichtfeld eingeschränkt und er wollte zu Recht nicht mehr riskieren.

Gunther Titze mühte sich redlich seine Partie positiv zu gestalten. Alle Ideen fruchteten aber nicht und bei 6 Bauern, 1 Turm und ungleichfarbigen Läufern war die logische Folge ein Remis.

Den Ausgleich des Wettkampfs schaffte dann Richard. Er konnte auf der einzigen freien Linie mit dem Turm in die Stellung seines Gegners eindringen und zersprengte die Bauernstellung.

Leider verlor kurz darauf Alex Liesum. Er hatte zwei Figuren gegen Turm und 2 Bauern eingetauscht und eine gute Stellung. Sein Ggner konnte sich aber befreien und unter zunehmenden Druck verlor Alex eine Figur. Die Partie war nicht mehr haltbar.

Nur ein Sieg durch Udo Börner konnte jetzt noch zu einem Unentschieden führen. Bei ausgeglichenem Material, aber schlechterer Stellung einigte man sich auf Remis. Somit war der Wettkamf mit 3,5:4,5 verloren. Zum Glück ging es für die 2. Mannschaft um nichts mehr.

Gewonnen und aufgestiegen!

Mai 14, 2019 Von: Michael Maeding Kategorie: Presse Comments Off

Die erste Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins lag vor der Schlussrunde auf dem 3. Platz in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Sie musste also in Eschborn gewinnen und auf Patzer der anderen beiden vor ihr liegenden Mannschaften hoffen.

In den ersten Stunden tat sich wenig, ausgeglichene Stellungen mit einigen leichten Vorteilen für Kelsterbach. Der erste Dämpfer dann mit dem Verlust von Mario Markic an Brett 2. In einer scharfen Stellung der holländischen Eröffnung hatte er einen Königsangriff gestartet, aber dann einen Figurenverlust übersehen. Die nächsten Punkte jedoch gingen an uns. Sinan Sinanovic an Brett 4 hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und sein Königsangriff erwies sich als wasserdicht. Matthias Preiß an Brett 6 hatte seine Schwerfiguren im Zentrum aufgebaut; er gab die Dame für 2 Türme und der schwache gegnerische König war nicht lange zu verteidigen.

In den restlichen Partien war neben der Stellung vor allem die Zeit ein gewichtiger Faktor. Torsten Kreer an Brett 3 hatte eine hochkomplexe Stellung mit nur noch wenigen Minuten zu spielen, aber er fand die richtige Fortsetzung und ließ dem Eschborner nur die Wahl zwischen Matt oder Turmverlust. Michael Maeding an Brett 8 steuerte den nächsten halben Punkt bei. In einem Turm- und Bauernendspiel hatte er zwar den entfernten Freibauern, nur umwandeln konnte er ihn nicht.

Den Mannschaftssieg fest machte dann Matthias Nagel an Brett 7. Geduldig verbesserte er seine Position und schnürte den Gegner immer mehr ein, bis dessen Stellung auseinander fiel. Sascha Djakovic an Brett 5 hatte wie immer einen starken Angriff losgetreten, er verzichtete auf die Rochade und ließ seine beiden Flügelbauern vormarschieren. Aber mit zunehmender Spieldauer machte sich seine offene Königsstellung bemerkbar und ein Turmverlust war die Folge.

In der letzten offenen Partie an Brett 1 verzichtete Erich Zweschper auf das gegnerische Remisangebot. Nach einer beiderseitigen hochdramatischen Zeitnotphase und wechselseitigen Rochaden und Königsangriffen verlieb er zwar mit einem Minusbauern, doch ein weit vorgerückter Freibauer war mehr als Kompensation. In der Folge konnte sein König aber den Bauern nicht mehr unterstützen und so ging dieser und die Partie verloren.

Nach dem mit 4,5 zu 3,5 gewonnenen Wettkampf wartete man gespannt auf die anderen Ergebnisse und spät am Abend dann die Gewissheit: Alle beteiligten Mannschaften hatten uns die Karten gespielt und mit dem denkbar knappsten Vorsprung eines halben Brettpunkts ist Kelsterbach Erster und damit einziger Aufsteiger in die Landesklasse.

Unerwartete Niederlage

April 10, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Hochheim 1 – Kelsterbach 2 = 4,5 – 3,5

1.Werner Hofmann 0,5
2.Michael Maeding 0,5
3.Gunther Titze 0
4.Richard Voitmann 1
5.Alexander Liesum 1
6.Udo Börner 0
7.Collin Krehl 0
8.Jürgen Meier 0,5

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins kassierte gegen Tabellenschlusslicht Hochheim eine etwas unglückliche Niederlage. Es dauerte ziemlich lange bis zum ersten Ergebnis:

Jürgen Meier an Brett 8 hatte anfangs die aktivere Bauernstellung, aber zum Schluss stand ein Dame- und Bauernendspiel auf dem Brett, das nicht zu gewinnen war.

Udo Börner an Brett 6 kam überhaupt nicht in die Partie.
Seine Figuren konnten sich nicht entfalten, während der Hochheimer peu a peu seine Stellung verbessern und die Partie gewinnen konnte.

Spätestens jetzt war klar, dass es kein einfacher Nachmittag werden würde, umso mehr als Gunther Titze an Brett 3 das nächste Hochheimer Opfer wurde. Seine Königstellung wurde klassisch ausgehebelt und als Dame und Turm vor seinem König aufmarschierten war die Partie schnell zu Ende.

Zu allem Unglück kam jetzt auch noch Pech dazu: Collin Krehl an Brett 7 hatte von Beginn an Druck aufgebaut und einen Bauern im Zentrum gewonnen. Er stand schon auf Gewinn, als er unbedrängt die Dame stehen ließ. Damit war der Wettkampf so gut wie entschieden.

Michael Maeding an Brett 2 steuerte ein etwas glückliches Remis bei. Mit Minusbauer und gegen ein aktives Läuferpaar sah seine Stellung alles andere als rosig aus.

Den ersten vollen Punkt erzielte dann Alex Liesum an Brett 5. Er konnte mit einer Springergabel den H-Bauern gewinnen und einen druckvollen Königsangriff starten.

Gegen den Hochheimer Spitzenspieler gelang Werner Hofmann an Brett 1 ein sehr solides Unentschieden. Keine Seite konnte irgendwelche Geländegewinne erreichen und bei verknoteter Figurenstellung im Zentrum bot der Hochheimer das Remis an.

Zum Schluss erzielte Richard Voitmann an Brett 4 wenigstens noch einen vollen Punkt. In einem lange Zeit ausgeglichenen Spiel konnte er mit einer schönen Abwicklung 2 Bauern gewinnen, die zum Sieg ausreichten.

Endstand somit 3,5 : 4,5 aus Kelsterbacher Sicht.

Umkämpfter Erfolg

April 08, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 1 – Flörsheim 2 = 5,5 -2,5

1.Erich Zweschper 1 kampflos
2.Mario Markic 1
3.Stefan Grätzer 0,5
4.Dr.Torsten Kreer 0,5
5.Peter Köstler 0,5
6.Sasa Djakovic 0
7.Sinan Sinanovic 1
8.Matthias Preiß 1

Der Kampf gegen Flörsheim begann mit einem kampflosen Punkt für Erich, da sein Gegner nicht antrat. Dann entwickelte sich aber ein spannender Wettkampf.

Matthias rochierte lang und griff am Königsflügel an. Als der Flörsheimer eine Figur verlor war das Spiel entschieden.

Fast gleichzeitig verlor Sasa dessen schutzloser König mächtig unter Druck geraten war.

Sinan stellte den alten Abstand wieder her. Er gewann 2 Bauern und schließlich die Qualität.

Mit Marios Sieg waren bereits 4 Punkte und ein Mannschaftsunentschieden erreicht. Nach einem Figurenopfer entwickelte der Flörsheimer starkes Angriffsspiel gegen Marios König. Aber Mario konnte alle Drohungen abwehren und nach Damentausch entschied seine Mehrfigur.

Das Remis zum Mannschaftssieg lieferte dann Peter. Mit einem Läuferopfer versuchte er den Gegner Matt zu setzen. Dieser nahm das Opfer nicht an und Peter verblieb mit einem Mehrbauern. Wenig später aber verlor er durch eine Springergabel die Qualität. Sein Läufer und der gedeckte Freibauer waren aber so stark, dass der Flörsheimer ins Remis einwilligte.

Überraschend das Remis von Torsten, der eine ganze Figur weniger hatte. Aber sein Gegenüber hatte nur noch wenig Bedenkzeit und Angst einen Fehler zu machen. Deshalb Remis.

In einem Endspiel mit Dame, 2 Türmen und 7 Bauern bot Stefan Remis an, was der Flörsheimer ablehnte. Schließlich eroberte Stefan 1 Bauern und nach Abtausch der Damen und eines Turmes war ein Turmendspiel mit Mehrbauer auf dem Brett, das gewonnen schien. Aber die Abwicklung war nicht einfach, es war spät und der Wettkampf entschieden. Also auch hier Remis.

Eine Runde vor Schluss steht die Mannschaft auf Platz 3 nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer.

Aufstiegsphantasien verflogen

März 13, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 2 – Eppstein 2 = 3,0 – 5,0

1.Michael Maeding 0,5
2.Werner Hofmann 0,5
3.Gunther Titze 0,5
4.Richard Voitmann 0
5.Alex Liesum 0
6.Collin Krehl 0,5
7.Udo Börner 0
8.Dr.Karl Imperatori 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins empfing den Tabellenzweiten aus Eppstein und hätte bei einem Sieg berechtigte Chancen auf den Aufstieg gehabt. Trotz starkem Beginn waren diese Phantastereien aber bald vorbei.

Collin Krehl an Brett 6 hatte eine solide Eröffnung gespielt und mehr Raum im Zentrum erlangt. Weitere Vorteile aber waren nicht in Sicht und die Punkte wurden geteilt.

Karl Imperatori an Brett 8 gelang der erste – und einzige – Sieg an diesem Tag. Von Beginn an setzte er seinen Gegner unter Druck und erzielte bald einen Qualitätsgewinn. Diesen Vorteil baute er beharrlich bis zum Ende aus.

Zu diesem Zeitpunkt war das kommende Unheil aber schon abzusehen. Alex Liesum an Brett 5 verschätzte sich noch in der Eröffnung, er verlor einen Bauern und die Rochademöglichkeit. Alex versuchte noch ein aktives Figurenspiel aufzuziehen, aber der Eppsteiner blieb jederzeit Herr der Lage und gewann die Partie.

Auch die Königsstellung von Richard Voitmann an Brett 4 sah bald bedenklich aus. Er verlor die Qualität und es sah nach einem schnellen Ende aus. Aber es gelang ihm immerhin, die Partie noch einmal spannend zu machen. Schließlich hatte er im Endspiel Springer und 2 Mehrbauern gegen Turm und Bauern. Doch sein König stand zu weit abseits und die Partie war nicht mehr zu halten.

Udo Börner an Brett 7 hatte eine feste Stellung aufgebaut und es entwickelte sich ein langsames Ringen um Vorteil. Ein rückständiger Bauer ging verloren, aber den endgültigen Verlust besiegelte dann ein „Überseher“.
An den restlichen Brettern waren zu diesem Zeitpunkt schwierige, blockierte Stellungen entstanden. Gunther Titze an Brett 3 verteidigte sich zäh und verbissen, bei Werner Hofmann am Brett 2 waren die meisten Figuren noch im Spiel als auch hier remis vereinbart wurde.

Michael Maeding an Brett 1 hatte zwar im Mittelspiel einen Bauern gewonnen, aber im Turmendspiel mit Mehrbauer sah er kein Fortkommen, also remis.

Der Endstand somit 3 : 5 und Kelsterbach 2 ist aller „Sorgen“ um Auf- oder Abstieg ledig.

Ausgeträumt

März 11, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Groß-Gerau 1 - Kelsterbach 1 = 5,0 – 3,0

1.Erich Zweschper 0,5
2.Stefan Grätzer 0
3.Peter Köstler 0,5
4.Sasa Djakovic 0
5.Sinan Sinanovic 0
6.Matthias Preiß 0,5
7.Dr.Norbert Zöller 0,5
8.Matthias Nagel 1

Der Traum vom möglichen Aufstieg dürfte nach dieser Niederlage vorerst ausgeträumt sein. Kurz vor dem Wettkampf mussten zwei Spitzenbretter (Mario Br.2 und Torsten Br.4) krankheitsbedingt absagen. Zwar holten die Nachrücker 1,5 Punkte aus 2 Partien, aber die übrigen Spieler mussten alle 2 Bretter nach vorne rücken und damit gegen stärkere Gegner spielen als erwartet.

Schon nach 2 Stunden stand es 2-0 für Groß-Gerau. Sinan begann wild mit weit vorgerückten Bauern auf E6 und G4 und offener Königsstellung. Sein Gegner ließ sich nicht verunsichern, gewann zunächst eine Figur durch ein Zwischenschach, dann die Qualität und setzte Sinan matt.

Sasa sah sich am Damenflügel starkem Druck ausgesetzt. Im Endspiel Dame, Springer und 7 Bauern bot Sasa Remis an, was der Groß-Gerauer ablehnte. Es kam zu einem Königsendspiel mit 5 gegen 6 Bauern in dem Sasa chancenlos war.

In einer offenen Partie erzielte Norbert ein ungefährdetes Remis.

An Brett 2 hatte es Stefan mit dem zurzeit wohl stärksten Groß-Gerauer zu tun. Nach einem Qualitätsopfer verlor er durch ein Schach eine Figur und die Partie.

Erich rochierte lang und hatte die Initiative, aber er fand keine Fortsetzung und willigte ins Remis ein. Wie die Analyse zeigte hätte er gewinnen können.

Matthias Nagel brachte uns mit dem einzigen Tagessieg noch einmal heran. Er hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und aktive Stellung. Im Endspiel Dame, 2 Türme und 7 gegen 6 Bauern verwertete er diesen Minimalvorteil sicher.

Groß-Gerau benötigte noch ein Remis zum Sieg. Das lieferte Ihnen Peter. Trotz des Spielstandes willigte er ins Remis ein.
Er stand schlecht, hatte schon einen Bauern weniger und keine Aussicht auf einen Sieg.

Da sein Gegner ein Gambit gespielt hatte, war Matthias Preiß während der gesamten Partie im Besitz eines Mehrbauern. Aber gegen Ende musste er den Bauern zurückgeben und das Endspiel mit Turm und je 4 Bauern war dann Unentschieden.

Erster Sieg für Kelsterbach 4

Februar 23, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 4 – Mörfelden/Walldorf 2 = 3,5 – 2,5

1.Marco Rühl 0
2.Jamie Cirener 1
3.Ahmet Tamer 1
4.Bernd Karnapke 1
5.Baran Demircan 0
6.Christian Pavlidis 0,5

Obwohl erneut ersatzgeschwächt konnte unser Nachwuchs den ersten Sieg einfahren. Eine schöne Partie zeigte Ahmet, der den Gegner in ein Mattnetz trieb. Papa Bernd und Jamie, wenn auch etwas glücklich, gewannen ihre Partien ebenfalls. Pech hatte unser Jüngster, Christian, der seinen Gegenspieler mit Dame und König Patt setzte. Also –im Jugendtraining noch mal üben.

Souveräner Sieg von Kelsterbach 3

Februar 23, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Griesheim 2 - Kelsterbach 3 = 1,0 – 7,0

1.Roger Burow 1
2.Roland Lobenstein 1
3.David Goodwin 1
4.Alexandros Pavlidis 1
5.Benedikt Karnapke 1
6.kampflos 0
7.Bernd Kimmel 1
8.Christopher Ziegler 1

Durch die kurzfristige Erkrankung von Sonny musste Brett 6 kampflos abgegeben werden. Die übrigen Spieler gewannen ihre Partien souverän und liegen als Aufsteiger auf Platz 3 der Tabelle in Lauerposition.

Kelsterbach 2 festigt Platz 3

Februar 19, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Taunus 1 – Kelsterbach 2 = 3 - 5

1.Michael Maeding 0,5
2.Dr.Norbert Zöller 1
3.Werner Hofmann 0,5
4.Gunther Titze 1
5.Richard Voitmann 1
6.Alex Liesum 0,5
7.Collin Krehl 0
8.Udo Börner 0,5

Unser deutlicher Erfolg gegen Taunus war anfangs so nicht abzusehen. Collin Krehl an Brett 7 startete gut aus der Eröffnung, nachdem er seinem Gegner einen Isolani verpasst hatte. Im weiteren Verlauf verschätzte er sich jedoch beim erhofften Qualitätsgewinn. Anstatt selbst einen Turm zu gewinnen, verlor er die Qualität und kurz danach die Partie.

Bis zur nächsten Entscheidung sollte es noch dauern. An fast allen Brettern ging es „hoch“ her. Gunther Titze an Brett 4 hatte zwar die Qualität gewonnen, aber sein König stand zeitweise bedrohlich unter Beschuss. Doch er konnte alle Einfallsfelder überdecken und konterte kühl zum Sieg.

Auch Richard Voitmann an Brett 5 musste sich anfangs Gedanken um seinen König machen, aber sein Gegner stellte im Mittelspiel eine Figur ein und konnte dann dem Druck nicht lange standhalten.

Mit dem Gewinn von Norbert Zöller an Brett 2 standen die Weichen endgültig auf Vorteil Kelsterbach. Er kam problemlos aus der Eröffnung und im Verbund von starkem Bauernzentrum und offener F-Linie war der ganze Punkt nur noch eine Frage der Zeit.

Mit 3 folgenden Unentschieden war der Wettkampf dann entschieden. Udo Börner an Brett 8 einigte sich in ausgeglichener Stellung - jeweils Turm und ungleichfarbige Läufer – auf remis.

Werner Hofmann an Brett 3 hatte von Beginn an die etwas bessere Stellung und einen Mehrbauern erzielt. Aber seinem Gegner gelang es, immer wieder unangenehme Züge zu finden und so blieb es beim Remis.

Der Schluss von Alex Liesums Partie an Brett 6 war dann ganz nach dem Geschmack der Kiebitze. Alex hatte hier 2 Bauern mehr, aber beide Könige standen unter Beschuss. In hochgradiger Zeitnot beider wechselten Schachgebote, Abzugsschachs, Mattdrohungen hin und her, um schließlich friedlich im Dauerschach zu enden.

Beim Stand von 4,5 zu 2,5 bemühte sich Michael Maeding an Brett 1 noch um den vollen Punkt. In ausgeglichener Stellung hatte er einen Bauern verloren, gewann ihn postwendend durch einen taktischen Schlag zurück- und dabei noch die Qualität. Im Endspiel Dame und Turm gegen Dame und Läufer kam er gegen die zähe Verteidigung nicht durch.

Somit Endstand 5 : 3 und Kelsterbach2 bleibt auf dem 3. Tabellenplatz.

Leichter Sieg

Februar 18, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 1 – Bad Soden 2 = 5,5 – 2,5

1.Erich Zweschper 0,5
2.Mario Markic 0,5
3.Stefan Grätzer 0,5
4.Dr.Torsten Kreer 0,5
5.Peter Köstler 0,5
6.Sasa Djakovic 1
7.Sinan Sinanovic 1
8.Matthias Preiß 1

Der Sieg gegen Bad Soden fiel unerwartet leicht. Schon nach wenig mehr als 3 Stunden stand das Endergebnis fest.

Mario hatte den Turm und 3 Bauern gegen Läufer und Springer geopfert. Der erhoffte Mattangriff kam aber nicht zum Tragen.
Zum Glück konnte er die Stellung so blockieren, dass auch der Bad Sodener keine Gewinnversuche unternehmen konnte. Remis

Einen sehenswerten Sieg errang Matthias. Er trieb den schwarzen König ins Freie und setzte ihn auf F6 matt.

Es folgte das Remis von Erich, der in einer offenen Stellung keine reellen Gewinnchancen sah.

Die nächsten beiden Partien brachten die Vorentscheidung. Sasa hatte Turm und Läuferpaar gegen 2 Türme. Seine Läufer engten die schwarzen Türme so ein, dass sie praktisch nicht mitspielten. Sein König wanderte in die gegnerische Stellung. Nachdem er durch eine Fesselung 2 Bauern gewann gab sein Gegenspieler auf.

Sinan kämpfte gegen den Bad Sodener und seine Erkältung. Den Kampf am Schachbrett gewann er. In einer komplizierten Stellung stellte sein Gegner eine Figur ein und gab auf. 4 – 1.

Es fehlte noch ein Remis zum Mannschaftssieg. Prompt boten Peter, der in solider Stellung einen Mehrbauern hatte, und Torsten, der in der offenen G-Linie und in der H-Linie den feindlichen König massiv bedrohte, Remis an. Angesichts der schlechten Aussichten willigten die Gegenspieler ein.

Danach wurde auch Stefans Partie Remis. Auf seinem Brett waren jeweils Turm, 2 Springer, Läufer und 5 Bauern, ohne dass eine der Parteien nennbaren Vorteil hatte. Mit diesem Sieg hält die 1. Mannschaft Kontakt zur Tabellenspitze.