Kelsterbacher Schachverein

Ich kämpfe solange mein Gegner einen Fehler machen kann. [Emanuel Lasker]
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Artikel der Kategorie ‘Presse’

Siegen leichtgemacht

November 13, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Siegen leichtgemacht

Kelsterbach 2 = Eschborn 2 = 6 – 2

1.Werner Hofmann 0,5
2.Michael Maeding 1
3.Norbert Zöller 0,5
4.Gunther Titze 0
5.Richard Voitmann 1
6.Alex Liesum 1
7.Udo Börner 1
8.Roland Lobenstein 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins empfing die stark ersatzgeschwächte 2. Mannschaft aus Eschborn. Der Wettkampf spielte sich – auch bildlich gesprochen – auf 2 Ebenen ab, denn an den hinteren 4 Brettern saß uns die sehr jugendliche Nachwuchsgarde aus Eschborn gegenüber. Es dauerte dort auch nicht allzu lange bis zur 4 : 0 Führung, wobei der Spielverlauf nicht so einseitig war wie das Ergebnis.

Roland Lobenstein an Brett 8 und Udo Börner an Brett 7 hatten in der Eröffnung bereits Material gewonnen, aber Udo musste zeitweilig noch hochkonzentriert arbeiten, nachdem die gegnerische Dame auf seine Grundreihe vorgedrungen war.

Alex Liesum an Brett 6 hatte sogar die Qualität verloren, aber im verwickelten Mittelspiel stellte er eine Falle auf und gewann durch ein Abzugsschach die Dame.

Richard Voitmann an Brett 5 gab Dame für Turm und Läufer und 2 Bauern. Sein Läuferpaar und der starke Freibauer entschieden die Partie.

An den ersten 4 Brettern war es dann ein Kampf mehr auf Augenhöhe.

Norbert Zöller an Brett 3 hatte eine Bauernmehrheit im Zentrum, aber trotzdem blieb die Stellung statisch und man einigte sich auf remis.

Gunther Titze an Brett 4 hatte unbedacht einen Bauern verloren, spielte danach „alles oder nichts“ und opferte für einen Königsangriff einen 2. Bauern. Es sah gefährlich aus, aber mehr als den Wiedergewinn eines Bauern konnte er nicht verzeichnen und musste schließlich aufgeben.

Michael Maeding an Brett 2 kam gut aus der Eröffnung und drückte am Königsflügel. Nach einem Springeropfer war der gegnerische König im „Freien“; die konsequente Mattführung (Matt in 2) fand er zwar nicht, aber nach deutlichem Materialgewinn gab der Gegner auf.

Werner Hofmann an Brett 1 hatte in der Eröffnung viel Zeit verbraucht. Er stand aktiver am Königsflügel während der Eschborner am Damenflügel seine Chance suchte und dort einen Bauern gewann. Aber Werners Verteidigung war für ein Unentschieden ausreichend.

Endstand somit 6 : 2 für Kelsterbach

Da war mehr drin

November 11, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Da war mehr drin

Schachforum Darmstadt 1 – Kelsterbach 1 = 6,0 – 2,0

1.Erich Zweschper 0
2.Mario Markic 0,5
3.Stefan Grätzer 0
4.Torsten Kreer 0,5
5.Peter Köstler 0
6.Matthias Nagel 0
7.Matthias Preiß 0
8.Norbert Bernhard 1

Die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit Kelsterbach. Bisher hatten wir 3 der ersten 4 Mannschaften als Gegner und in der nächsten Runde erwarten wir den Tabellendritten.

An Brett 2 begann es furios. Marios Gegner versuchte ihn mit dem Königsgambit zu schocken. Mario hatte zunächst einen Mehrbauern, dafür aber Entwicklungsnachteil. Er musste 2 Bauern geben, erzielte dafür aber nach 3:30 Stunden Remis.

Torsten hatte nach 16 Zügen nur noch 8 Minuten Bedenkzeit. In großer Zeitnot nahm er das Remis an, um anschließend festzustellen, dass er eine Figur hätte gewinnen können.

Norbert brachte uns Führung. Mit Dame und Läufer beherrschte er das Zentrum, gewann einen Bauern und schließlich die Partie.

Die Freude währte nicht lange. Stefan hielt die Stellung lange ausgeglichen. Aber nach und nach verlor er zwei Bauern und gab auf.

Peter hatte eine starke Stellung, fand aber nicht die richtige Fortsetzung. Er opferte 2 Türme und Springer gegen die Dame und 2 Bauern, in der Hoffnung mit seinen verbundenen Freibauern den Gegner zu bezwingen. Vergebens. Sein Kontrahent spielte sorgfältig und konnte mit Turmschachs Peters König in eine Springergabel treiben, die die Dame kostete.

Die letzten 3 Partien gingen alle verloren. Matthias Preiß wollte mit einem Qualitätsopfer den Sieg erzwingen. Im Endspiel mit Springer und 6 Bauern gegen Turm und 4 Bauern konnte er aber nicht verhindern, dass der Turm des Darmstädters einen Bauern nach dem anderen abräumte.

Der Springer von Matthias Nagel war damit beschäftigt den weißen Freibauern auf der A-Linie zu stoppen. Dadurch konnte sein Kontrahent am Königsflügel in Vorteil kommen und siegen,

Nach fast 8 Stunden musste dann auch Erich aufgeben. Er hatte 2 Minusbauern und trotz tapferer Gegenwehre war die Partie nicht zu retten.

Kein guter Tag

Oktober 28, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Kein guter Tag

Hochheim 1 – Kelsterbach 2 = 5,5 – 2,5

1.Werner Hofmann 0
2.Michael Maeding 0,5
3.Dr.Norbert Zöller 0,5
4.Gunther Titze 1
5.Richard Voitmann 0,5
6.Alex Liesum 0
7.Roland Lobenstein 0
8.Udo Börner 0

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins war in Hochheim zu Gast. Von der Papierform her und auf Grund eines Hochheimer Ersatzspielers waren wir eigentlich klarer Favorit. Aber es kam anders…

Norbert Zöller an Brett 3 einigte sich schnell auf remis. Nach ausgeglichener Eröffnung hatte sich keine Seite nennenswerte Vorteile sichern können.

Richard Voitmann an Brett 5 erzielte das nächste Unentschieden. Er hatte zwar deutlichen Raumvorteil am Damenflügel und insgesamt die aktivere Stellung, aber ein Durchbruch oder Materialgewinn ließ sich nicht erzwingen.

Der erste richtige Dämpfer kam mit dem Verlust von Udo Börner an Brett 8. Er kam ohne Probleme aus der Eröffnung und bei heterogenen Rochaden schien er auf der „besseren“ Seite zu stehen. Aber einige Unachtsamkeiten kosteten Material und die Partie.

Den zwischenzeitlichen Ausgleich schaffte dann Gunther Titze an Brett 4. Den forschen Angriff auf seinen König konterte er kühl und besonnen, schließlich gewann er einen Springer und kam danach nie mehr in Gefahr.

Michael Maeding an Brett 2 steuerte den nächsten halben Punkt bei. In einer gedrückten und passiven Stellung profitierte er von der Zeitnot seines Gegners, der bei nur noch wenigen Minuten auf der Uhr remis anbot.

Danach war der Wettkampf gelaufen: Werner Hofmann an Brett 1 hatte lange Zeit eine starke Verteidigung geboten und es schien sich das Resultat von letzter Saison zu wiederholen, aber ein einziger „aktiver“ Läuferzug seinerseits brachte die Partie zum Kippen.

Alex Liesum an Brett 6 stand fast die gesamte Partie über mit dem Rücken zur Wand. Ständig musste er irgendwelche Drohungen parieren ohne sich auch nur ansatzweise befreien zu können. Schließlich verlor er die Qualität und musste bald danach aufgeben.

Auch in der letzten umkämpften Partie an Brett 7 war für uns nichts mehr zu holen. Roland Lobenstein hatte sich anfangs zumindest optische Vorteile gesichert, aber nachdem die gegnerische Dame in seine Königstellung eindringen konnte, war Materialverlust nicht zu vermeiden und als seine Mehrbauern ebenfalls gestoppt wurden, gab er auf.

Endstand somit 2,5 zu 5,5 aus Kelsterbacher Sicht.

Im Endspiel unterlegen

Oktober 28, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Im Endspiel unterlegen

Kelsterbach 1 – Langen 1 = 3,0 – 5,0

1.Erich Zweschper 0,5

2.Mario Markic 0

3.Stefan Grätzer 0,5

4.Torsten Kreer 0

5.Sinan Sinanovic 0,5

6.Matthias Nagel 0

7.Peter Köstler 1

8.Matthias Preiß 0,5

Nach Hattersheim hatten wir mit Langen gleich den zweiten Aufstiegskandidaten zu Gast. Diesmal lief es etwas besser, ohne zum Punktgewinn zu reichen. Kurioserweise verloren wir keine Schwarzpartie.

An Brett 1 einigte sich Erich Zweschper bald auf Remis. Er hatte viel Zeit verloren, da es Probleme mit den Schachuhren gab und er als turniererfahrener Spieler die Korrekturen vornahm.

Wenig später hatte auch Sinan Sinanovic ein Remis in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern. Auch Stefan Grätzer beendete seine Partie friedlich.

Dann geschah lange Zeit nichts, bevor dann Matthias Nagel die erste Niederlage einsteckte. Er verlor in der Eröffnung einen Bauern, was der Langener im Turmendspiel ausnutzte.

Mario Markic gab Turm und 2 Figuren für die Dame. Leider auch 3 Bauern. Seine Angriffsbemühungen verpufften und das materielle Übergewicht seines Gegners gab den Ausschlag.

Endlich, nach mehr als 5 Stunden der erste Sieg für Kelsterbach. Peter Köstler hatte in der Eröffnung eine Qualität gewonnen. Im Endspiel mit 2 Türmen gegen Turm und Läufer versuchte sein Gegenspieler alles, aber Peter blieb aufmerksam und gewann.

Etwas Glück hatte Mattias Preiß. Das Endspiel mit Turm und jeweils 2 Bauern war eigentlich verloren wie die Analyse zeigte, aber sein Gegner bot Remis an, was Matthias annahm.

Etwas Pech hatte Torsten Kreer. Er hätte in der Eröffnung einen Bauern gewinnen können, verzichtete aber und startete einen Königsangriff. Dieser führte nicht zum Erfolg und in einem Endspiel mit einem Minusbauern verlor er dann.

Gut gespielt, aber leider ohne zählbaren Erfolg.

Kelsterbach 2 startet mit Sieg

September 25, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Noch keine Kommentare →

Kelsterbach 2 – Eppstein 2 = 5,0 – 3,0

1.Werner Hofmann 0,5
2.Michael Maeding 1 kampflos
3.Dr.Norbert Zöller 0,5
4.Richard Voitmann 0
5.Udo Börner 0,5
6.Alex Liesum 1 kampflos
7.Roland Lobenstein 0,5
8.Collin Krehl 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins empfing im ersten Spiel der neuen Saison die Mannschaft von Eppstein 2. Dass der Gast nur zu sechst angereist war, entspannte die Ausgangslage natürlich erheblich für uns.

Es dauerte auch nicht lange bis zum 3 : 0. Collin Krehl an Brett 8 hatte ein starkes Zentrum aufgebaut und mit einer kleinen Kombination (Abzugsschach) gewann er eine Figur und bald danach die Partie.

Udo Börner an Brett 5 hatte mit seinen Türmen die halboffene C-Linie besetzt und ließ seinen Gegner nicht zur Entfaltung kommen, der schließlich in das Remis einwilligte.

Der unnötige Verlust von Richard Voitmann an Brett 4 war der erste Dämpfer. Er hatte sich nach der Eröffnung die offene A-Linie gesichert und es schien nur eine Frage der Zeit bis ein materieller Vorteil daraus entstehen würde. Der Eppsteiner wurde im Zentrum aktiv, Richard gab die A-Linie deswegen auf, aber ein Bauernverlust war nicht zu vermeiden und die Stellung fiel auseinander.

Den Mannschaftssieg komplettierten dann die beiden Unentschieden von Norbert Zöller und Roland Lobenstein. Norbert Zöller an Brett 3 hatte – wie fast immer – eine sehr originelle Eröffnung gespielt und dem Gegner dabei einen Isolani verpasst. Einkassieren konnte er ihn allerdings nicht und man einigte sich auf Remis.

Roland Lobenstein an Brett 7 kam mit einem Mehrbauern aus der Eröffnung. In einem Schwerfigurenendspiel mit beiderseits schwachen Grundreihen wollte keine Seite ein Risiko eingehen und die Partie endete Remis.

Werner Hofmann an Brett 1 hatte eine etwas beengte, aber feste Stellung aufgebaut, die der Gegner vergeblich zu stürmen versuchte. Also auch hier Remis.

Somit Endstand 5 : 3 für Kelsterbach 2.

Schwerer Auftakt

September 24, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Noch keine Kommentare →

Hattersheim 1 – Kelsterbach 1 = 7 – 1

1.Erich Zweschper 0
2.Mario Markic 0
3.Stefan Grätzer 0
4.Dr.Torsten Kreer 0,5
5.Peter Köstler 0
6.Matthias Preiß 0
7.Gunther Titze 0,5
8.Jürgen Meier 0

Vor 40 Jahren hat Kelsterbach zuletzt in der Landesklasse gespielt. Nach dem überraschenden Aufstieg war es jetzt wieder so weit. Es war klar, dass es schwer würde. Gleich der erste Gegner konnte 2 Fide Meister ans Brett schicken. Dennoch sah es zunächst so aus als könnten wir mithalten.

Dann aber die ersten Schwächen. Stefan (1 Minusbauer) und Matthias (2 Minusbauern) hatten Probleme. Stefan opferte die Qualität für den schwarzen Freibauern –vergebens. Auch Matthias war gegen das Freibauernpaar chancenlos.

Dann waren Mario und Peter an der Reihe. Mario spielte mutig am Königsflügel, verlor dann aber einen Bauern. Das reicht in dieser Klasse. Peter schien Chancen auf Remis zu haben, aber ein übereilter Bauernzug im Endspiel verdarb alles.

0 – 4 und nach den Remisen von Torsten und Gunther war der Wettkampf verloren. Mit der Budapester Verteidigung hatte Torsten eine offene Stellung mit beiderseitigen Möglichkeiten
aufs Brett gezaubert. Gunther hatte Raumvorteil und schien sogar minimal besser zu stehen. Die beiden Punkteteilungen waren hochverdient.

Erich wehrte sich lange gegen den wohl stärksten Spieler der Liga, aber in Zeitnot stellte er eine Figur ein. Jürgen kämpfte am längsten, aber mit Hilfe der in Jürgens Stellung eingedrungenen Türme konnte der Hattersheimer seinen Freibauern bis zur 7.Reihe marschieren lassen.

Das Gute an dem 1 – 7 ist, dass wir das Feld nun vor uns haben und von hinten aufrollen können. 

Erfolgreicher Pokalauftakt

September 20, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Noch keine Kommentare →

Eschborn 3 – Kelsterbach 2 = 1,0 – 3,0

1.Werner Hofmann 0,5

2.Michael Maeding 0,5

3.Collin Krehl 1

4.Christopher Ziegler 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins traf im ersten Pokalspiel der Saison auf die 3. Eschborner Mannschaft. Gegen eine von der Papierform her deutlich schwächere Mannschaft tat man sich erstaunlich schwer. Es dauerte bis weit nach 22.00 Uhr als sich die ersten Lichtblicke zeigten. Christopher Ziegler am 4. Brett hatte die G-Linie geöffnet, seine Türme dort in Position gebracht und die gegnerische Stellung überrollt. Auch Collin Krehl hatte auf Angriff geschaltet. Sein König blieb in der Mitte und seine Dame sorgte für Unruhe in der gegnerischen Stellung. Ein Doppelangriff auf Turm und Bauern war nicht zu parieren. Michael Maeding an Brett 2 mühte sich redlich eine festgefahrene Bauernstruktur aufzulösen, aber seine beiden Läufer waren den Springern objektiv unterlegen und nach mehr als dreieinhalb Stunden akzeptierte er das Remis. Werner Hofmann an Brett 1 stand zu diesem Zeitpunkt auf Gewinn: 2 gesunde Mehrbauern und eine dynamische Stellung. Aber, vielleicht auch in Anbetracht der späten Stunde, verlor er unnötigerweise seinen Turm und man einigte sich auf Remis. Endstand somit 3 : 1 für Kelsterbach und die 2. Pokalrunde ist erreicht.

Spielabend : Freitags, Altenwohnheim, Moselstrasse Jugend ab 19:00 Uhr, Erwachsene ab 2o Uhr www.schachverein-kelsterbach.de

Jugendvereinsturnier 2019

September 15, 2019 Von: Stefan Grätzer Kategorie: Jugend, Presse Kommentare deaktiviert für Jugendvereinsturnier 2019

Alexandros und Baran verteidigen ihre Titel!
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Zweiter Mannschaft geht am Ende die Puste aus

Mai 14, 2019 Von: Gunther Titze Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Zweiter Mannschaft geht am Ende die Puste aus

Gegen Eschborn musste man auf die gesetzten Spieler an den Brettern 1 und 3 verzichten. Da man nur einen Ersatz mobilisieren konnte, ging der Wettkampf mit einem 0:1 Rückstand los.

Collin Krehl wurde gleich kalt erwischt und verlor eine Figur nach starken Druck auf c3.
Karl Imperatori, unser Ersatzmann, konnte schon früh in der Partie einen Bauern gewinnen. Er spielte die Partie zügig und sicher bis zum Sieg weiter.

Norbert Zöller gab relativ früh Remis in einer Partie, wo lediglich 1 Spinger und 1 Bauer abgetauscht waren. Da er aber die falsche Brille dabei hatte, war sein Sichtfeld eingeschränkt und er wollte zu Recht nicht mehr riskieren.

Gunther Titze mühte sich redlich seine Partie positiv zu gestalten. Alle Ideen fruchteten aber nicht und bei 6 Bauern, 1 Turm und ungleichfarbigen Läufern war die logische Folge ein Remis.

Den Ausgleich des Wettkampfs schaffte dann Richard. Er konnte auf der einzigen freien Linie mit dem Turm in die Stellung seines Gegners eindringen und zersprengte die Bauernstellung.

Leider verlor kurz darauf Alex Liesum. Er hatte zwei Figuren gegen Turm und 2 Bauern eingetauscht und eine gute Stellung. Sein Ggner konnte sich aber befreien und unter zunehmenden Druck verlor Alex eine Figur. Die Partie war nicht mehr haltbar.

Nur ein Sieg durch Udo Börner konnte jetzt noch zu einem Unentschieden führen. Bei ausgeglichenem Material, aber schlechterer Stellung einigte man sich auf Remis. Somit war der Wettkamf mit 3,5:4,5 verloren. Zum Glück ging es für die 2. Mannschaft um nichts mehr.

Gewonnen und aufgestiegen!

Mai 14, 2019 Von: Michael Maeding Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Gewonnen und aufgestiegen!

Die erste Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins lag vor der Schlussrunde auf dem 3. Platz in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Sie musste also in Eschborn gewinnen und auf Patzer der anderen beiden vor ihr liegenden Mannschaften hoffen.

In den ersten Stunden tat sich wenig, ausgeglichene Stellungen mit einigen leichten Vorteilen für Kelsterbach. Der erste Dämpfer dann mit dem Verlust von Mario Markic an Brett 2. In einer scharfen Stellung der holländischen Eröffnung hatte er einen Königsangriff gestartet, aber dann einen Figurenverlust übersehen. Die nächsten Punkte jedoch gingen an uns. Sinan Sinanovic an Brett 4 hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und sein Königsangriff erwies sich als wasserdicht. Matthias Preiß an Brett 6 hatte seine Schwerfiguren im Zentrum aufgebaut; er gab die Dame für 2 Türme und der schwache gegnerische König war nicht lange zu verteidigen.

In den restlichen Partien war neben der Stellung vor allem die Zeit ein gewichtiger Faktor. Torsten Kreer an Brett 3 hatte eine hochkomplexe Stellung mit nur noch wenigen Minuten zu spielen, aber er fand die richtige Fortsetzung und ließ dem Eschborner nur die Wahl zwischen Matt oder Turmverlust. Michael Maeding an Brett 8 steuerte den nächsten halben Punkt bei. In einem Turm- und Bauernendspiel hatte er zwar den entfernten Freibauern, nur umwandeln konnte er ihn nicht.

Den Mannschaftssieg fest machte dann Matthias Nagel an Brett 7. Geduldig verbesserte er seine Position und schnürte den Gegner immer mehr ein, bis dessen Stellung auseinander fiel. Sascha Djakovic an Brett 5 hatte wie immer einen starken Angriff losgetreten, er verzichtete auf die Rochade und ließ seine beiden Flügelbauern vormarschieren. Aber mit zunehmender Spieldauer machte sich seine offene Königsstellung bemerkbar und ein Turmverlust war die Folge.

In der letzten offenen Partie an Brett 1 verzichtete Erich Zweschper auf das gegnerische Remisangebot. Nach einer beiderseitigen hochdramatischen Zeitnotphase und wechselseitigen Rochaden und Königsangriffen verlieb er zwar mit einem Minusbauern, doch ein weit vorgerückter Freibauer war mehr als Kompensation. In der Folge konnte sein König aber den Bauern nicht mehr unterstützen und so ging dieser und die Partie verloren.

Nach dem mit 4,5 zu 3,5 gewonnenen Wettkampf wartete man gespannt auf die anderen Ergebnisse und spät am Abend dann die Gewissheit: Alle beteiligten Mannschaften hatten uns in die Karten gespielt und mit dem denkbar knappsten Vorsprung eines halben Brettpunkts ist Kelsterbach Erster und damit einziger Aufsteiger in die Landesklasse.