Kelsterbacher Schachverein

Ich kämpfe solange mein Gegner einen Fehler machen kann. [Emanuel Lasker]
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Artikel der Kategorie ‘Presse’

Schachverein im Pokalfinale

März 11, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Schachverein im Pokalfinale

Steinbach 1 – Kelsterbach 1 = 1 – 3

1.Erich Zweschper 1
2.Mario Markic 1
3.Sinan Sinanovic 1
4.Matthias Nagel 0

Im Pokalhalbfinale mussten wir in Steinbach antreten.

Der Gegner von Mario wählte ausgerechnet dessen Lieblingseröffnung – Holländische Verteidigung. Der Steinbacher opferte einen Bauern und Mario gewann noch einen zweiten Bauern. Es war nur eine Frage der Zeit bis zum 1 – 0.

Aber Sinan war schneller. Er war auf der H-Linie stark unter Druck. Aber der listenreiche Sinan stellte dem Gegenspieler eine Falle. Er gewann die Dame gegen Turm und Läufer und im Endeffekt auch die Partie.

Inzwischen hatte auch Mario gewonnen.

Im geschlossenen Sizilianer hatte Erich einen Freibauern auf E6 und gewann noch einen zweiten Bauern. Allmählich gingen seinem Gegner die Zeit und die Züge aus. 3 – 0 Der Wettkampf war entschieden.

Nach der Eröffnung hatte Matthias zwar das Läuferpaar, aber sein König war stark unter Druck. Er musste eine Qualität geben und verlor letzten Endes.

Im Endspiel treffen wir entweder auf Frankfurt-West oder auf Flörsheim.

Weiterer Sieg für Kelsterbach 2

März 10, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Weiterer Sieg für Kelsterbach 2

Kelsterbach 2 – Taunus 1 = 6,0 – 2,0

1.Werner Hofmann 0
2.Gunther Titze 1 kampflos
3.Michael Maeding 1
4.Richard Voitmann 0
5.Alex Liesum 1
6.Roland Lobenstein 1
7.Udo Börner 1 kampflos
8.Paul Gidinceanu 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins behielt auch im 3. Spiel des Jahres ihre weiße Weste. Der Gegner aus Taunus war allerdings nur mit 6 Mann angetreten und somit hatten wir schon ein kleines Polster.

Roland Lobenstein an Brett 6 erhöhte ziemlich bald auf 3:0. Er baute von Beginn an Druck am Damenflügel auf und gewann 2 Figuren für seinen Turm. Damit war das Spiel so gut wie entschieden.

Die nächsten Entscheidungen ließen allerdings auf sich warten. Richard Voitmann an 4 musste sich in höchst komplizierter Stellung geschlagen geben. Sein Gegenüber hatte einen starken Springer auf e4 postiert, der alle Befreiungsversuche lähmte und zu viele Drohungen erzeugte.

Alex Liesum an Brett 5 sicherte postwendend den Mannschaftspunkt. Anfangs stand er etwas gedrückt, aber nachdem er 2 Linien öffnen konnte, stand der gegnerische König im Kreuzfeuer. Eine Springergabel besorgte dann den Rest.

Werner Hofmann an Brett 1 fand nur schwer ins Spiel. Sämtliche Figuren waren mit Verteidigungsaufgaben beschäftigt und als die feindliche Dame in seine Stellung eindringen konnte, war die Partie nicht mehr zu halten. Somit stand es zwischenzeitlich 4:2, aber an den verbliebenen 2 Brettern standen wir nicht schlechter.

Michael Maeding an 3 hatte nach ausgeglichener Eröffnung die Qualität gewonnen. Das Endspiel Turm und Läufer gegen 2 Läufer sah anfangs kompliziert aus, aber ein weit vorgerückter Bauer war nicht mehr zu stoppen.
Nach langem Kampf kam auch Paul Gidinceanu zu seinem vollen Punkt. In schwieriger Lage stellte der Spieler aus Taunus seinen Läufer ein, der Rest war dann nur ein konzentriertes „zu Ende bringen“.

Endstand somit 6:2 und Kelsterbach 2 klettert auf den 3. Platz

Kelsterbach 3 – Griesheim 2 = 5,0 – 3,0

1.Alexandros Pavlidis 0,5
2.Roger Burow 1
3.Collin Krehl 1
4.David Goodwin 0
5.Christopher Ziegler 0,5
6.James Sonny Kimmel 0
7.Bernd Kimmel 1
8.Marco Rühl 1

Die Dritte noch mit Aufstiegschancen.

Kelsterbach lebt noch

März 09, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Kelsterbach lebt noch

Bensheim 2 – Kelsterbach 1 = 3,0 – 5,0

1.Mario Markic 1
2.kampflos 0
3.Dr.Torsten Kreer 1
4.Matthias Nagel 0,5
5.Sinan Sinanovic 1
6.Peter Köstler 0
7.Matthias Preiß 1
8.Jürgen Meier 0,5

Da unser Spitzenbrett kurz vor der Abfahrt ausfiel entschlossen wir uns zu einer neuen Taktik – einfach mal in Unterzahl antreten! Mit Erfolg. Mit kompletter Besetzung hatten wir sechsmal verloren, in Unterzahl feierten wir den ersten Sieg in der Landesklasse.

Sinan sorgte rasch für den Ausgleich. Mit einer Eröffnungsfalle konnte er schon nach 5 Zügen eine Figur gewinnen, das genügte zum Sieg.

Torsten spielte eine tolle Partie. Er gab einen Bauern für Stellungsvorteil. Einen möglichen Qualitätsgewinn ignorierte er, eroberte die Dame für einen Turm und Läufer und baute ein wasserdichtes Mattnetz.

Matthias Preiß rochierte lang, öffnete die die H-Linie und attackierte den schwarzen König. Dies brachte ihm einen Qualitätsgewinn. In Hoffnungsloser Lage überschritt sein Gegner die Bedenkzeit.

Mario griff wie immer wild am Königsflügel an. In einer spannenden Partie konnte er schließlich Material und die Partie gewinnen. Damit war bereits ein Punkt sicher.

Die einzige Niederlage musste Peter quittieren. Er hatte in der Eröffnung einen Bauern verloren. Das reichte dem Bensheimer im Turmendspiel.

Den Sieg sicherte dann Matthias Nagel durch sein Remis in einem Endspiel mit jeweils Turm, Springer und 5 Bauern.

Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Jürgen hatte im Turmendspiel 2 Mehrbauern und sah wie der sichere Sieger aus. Aber er verzettelte sich und musste schließlich mit einem Remis zufrieden sein.

Trotz diesem Achtungserfolg bleibt die Lage kritisch. Drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, bei nur noch 2 Spielen, eine kaum lösbare Aufgabe.

Kelsterbach 2 – Taunus 1 = 6,0 – 2,0
Kelsterbach 3 – Griesheim 2 = 5,0 – 3,0

Doppelschlag entscheidet Wettkampf

Februar 17, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Doppelschlag entscheidet Wettkampf

Kelsterbach 1 – SC FK Babenhausen = 2,5 – 5,5

1.Erich Zweschper 0,5

2.Mario Markic 0

3.Sinan Sinanovic 0,5

4.Matthias Nagel 1

5.Peter Köstler 0,5

6.Matthias Preiß 0

7.Sasa Djakovic 0

8.Werner Hofmann 0

Mit Babenhausen war eine Mannschaft zu Gast gegen die wir uns aufgrund der Wertungszahlen einiges ausgerechnet hatten.

Es fing turbulent an. Sinan gab die Dame für 3 Leichtfiguren. In der Folge entstand dann ein Endspiel mit Turm, 2 Springern und 3 Bauern gegen 2 Türme und 5 Bauern. Ich glaube beide Mannschaftsführer waren froh, als die Beiden sich auf Remis einigten.

Nach zweieinhalb Stunden dann der Doppelschlag, Matthias Preiß und Sasa Djakovic verloren nahezu zeitgleich.

Matthias hatte ein Endspiel mit Springer und 5 Bauern gegen Läufer und 5 Bauern. Sein Gegner nutzte die größere Beweglichkeit des Läufers und gewann.

Sasa stand lange ausgeglichen. Dann hatte er plötzlich (warum auch immer) eine Figur weniger und gab auf.

An Brett 1 spielte Erich wieder einmal eine komplizierte, passive Eröffnung. Mehr als Remis war wohl nicht drin.

Noch einmal gab es Hoffnung. Matthias Nagel baute am Königsflügel eine Druckstellung auf. Er lehnte ein Remisangebot ab und verstärkte den Druck. Zunächst gewann er einen Läufer, dann einen Turm und die Partie.

Dann der endgültige KO. Materialmäßig war Werners Partie ausgeglichen, aber die 3 verbundenen Freibauern des Babenhauseners waren deutlich schneller als Werners Bauernmehrheit am Damenflügel.

Peter musste gegen seine eigene Lieblingsvariante spielen. Das gelang zunächst ganz gut. Vielleicht hätte er eine Figur gewinnen können, aber nur auf Kosten einer sehr offenen Königsstellung. Im Endspiel verlor er einen Bauern, konnte aber einen starken Freibauern installieren. Sein Gegner musste den Läufer geben, tauschte aber alle Bauern ab. Der blanke Springer reichte leider nicht zum Sieg.

Eine Mammutpartie von sechs Stunden spielte Mario. Wie gewohnt griff er am Königsflügel an. Aber sein Gegenspieler ließ sich nicht schocken. Er baute selbst am Damenflügel Druck auf und drang in Marios Stellung ein und konnte Matt oder Damenverlust erzwingen.

Raunheim 2 – Kelsterbach 2 = 0 – 8

Raunheim trat nicht an

Bad Soden 5 – Kelsterbach 3 = 5 – 3

Gegen den Spitzenreiter mussten vor allem die ersten 4 Bretter (0-4) Federn lassen.

Spielabend : Freitags, Altenwohnheim, Moselstrasse

Jugend ab 19:00 Uhr, Erwachsene ab 2o Uhr

www.schachverein-kelsterbach.de

Kelsterbach im Halbfinale

Februar 11, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Kelsterbach im Halbfinale

Eschborn – Kelsterbach = 2 – 2

1.Erich Zweschper 0,5

2.Mario Markic 0,5

3.Sinan Sinanovic 1

4.Peter Köstler 0

Ein 2 – 2 gegen Eschborn reichte zum Einzug ins Halbfinale des Bezirkspokals der MTS, da bei einem Unentschieden der Sieg an Brett 3 mehr zählt als der Eschborner Sieg an Brett 4.

Der Wettkampf begann gar nicht gut. Schon bald hatte Mario eine Figur weniger. Aber er kämpfte und konnte mit seinen Freibauern schließlich ein Remis erzielen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Sinan bereits deutlichen Vorteil. Er hatte 2 Bauern erobert und gewann das Turmendspiel souverän.

An Brett 1 spielte Erich gegen den stärksten Eschborner. Er kam nie in Schwierigkeiten und erreichte ein sicheres Remis. Damit war das Weiterkommen bereits gesichert.

Peter hatte eine sehr starke Angriffsstellung. Aber im Übereifer stellte er eine Figur ein.

Für die hessische Blitz-Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert

Bei der MTS-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft erreichte die 1.Mannschaft in der Aufstellung

1.Erich Zweschper

2.Mario Markic

3.Dr.Torsten Kreer

4.Sasa Djakovic

einen hervorragenden 4.Platz und die Teilnahmeberechtigung für die Hessenmeisterschaft.

Nicht so gut lief es bei der 2.Mannschaft

1.Peter Köstler

2.Matthias Nagel

3.Michael Maeding

4.Gunther Titze

erreichten von 10 Mannschaften Platz 10

Spielabend : Freitags, Altenwohnheim, Moselstrasse Jugend ab 19:00 Uhr, Erwachsene ab 2o Uhr

www.schachverein-kelsterbach.de

Souveräne Vorstellung

Januar 29, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Souveräne Vorstellung

Kelsterbach 2 – Hattersheim 2 = 6,0 – 2,0

1.Werner Hofmann 0,5
2.Michael Maeding 1
3.Norbert Zöller 0
4.Richard Voitmann 1 kampflos
5.Udo Börner 0,5
6.Roland Lobenstein 1
7.Paul Gidinceanu 1
8.Jürgen Meier 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins empfing die 2. Mannschaft aus Hattersheim zum ersten Wettkampf in 2020. Da die Gäste nur 7 Spieler aufbieten konnten, hatten wir ein kleines Polster, das allerdings schnell aufgebraucht war.

Norbert Zöller an Brett 3 startete auf Kosten der Entwicklung einen wilden Königsangriff, der allerdings seinen eigenen König bloß stellte. Nachdem der Gegner alle Drohungen abwehren konnte, war sein König nicht mehr zu retten.

Udo Börner an Brett 5 hatte bald alle Figuren abgetauscht und keine Seite konnte mit den verbliebenen Bauern vordringen; Remis war die logische Folge.

Roland Lobenstein an Brett 6 hatte ein Endspiel mit gleichfarbigen Läufern erreicht. Sein aktiver König machte den Unterschied und er konnte damit einen Freibauern bilden, der den Punkt sicherstellte.

Michael Maeding an Brett 2 kam gut aus der Eröffnung und unterband jedes Gegenspiel. Der Hattersheimer gab die Qualität für einen Bauern, aber der Turm war deutlich stärker als der Springer und Michael hatte keine Mühe den vollen Punkt einzuholen.

Auch Jürgen Meier an Brett 8 stand bereits nach der Eröffnung auf Vorteil. Ein weit vorgerückter Freibauer unterstützt von Dame und Turm zwang die Gegnerin zur Aufgabe.

Werner Hofmann an Brett 1 steuerte den nächsten halben Punkt bei. In etwas gedrückter Stellung konnte er alle Angriffsbemühungen abblocken und bei beidseitiger Zeitnot einigte man sich auf Remis.
Den letzten vollen Punkt erzielte unser Neuzugang Paul Gidinceanu an Brett 7. Es war ein unterhaltsames Spiel für die Zuschauer: beide spielten voll auf Angriff, rochierten lang und es war kaum abzuschätzen wer gerade in Vorteil war. Schließlich gewann Paul die Qualität und nachdem sich der Pulverdampf verzogen hatte, stand sein Vorteil fest.

Endstand somit 6 : 2 und Kelsterbach 2 hat zumindest keine Abstiegssorgen.

Am Strohhalm vorbeigegriffen

Januar 27, 2020 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Am Strohhalm vorbeigegriffen

Frankfurt-West 1 – Kelsterbach = 5,0 – 3,0

1.Erich Zweschper 1
2.Mario Markic 0,5
3.Dr.Torsten Kreer 0,5
4.Sinan Sinanovic 0,5
5.Matthias Nagel 0
6.Peter Köstler 0,5
7.Matthias Preiß 0
8.Gunther Titze 0

Das Spiel gegen Frankfurt West war so etwas wie der letzte Strohhalm im Kampf gegen den Abstieg. Frankfurt hatte nur einen Punkt mehr als wir und schien auch von der Aufstellung her schlagbar. Aber es begann denkbar schlecht.

Matthias Preiß übersah in ausgeglichener Stellung eine Springergabel, verlor die Dame und gab auf.

Gunther spielte am Königsflügel, verlor am Damenflügel einen Bauern, stellte dann noch eine Figur ein und verlor.

Das war praktisch die Vorentscheidung. Torsten spielte eine komplizierte und aggressive Eröffnung. Noch 25 Züge zu spielen und nur noch 9 Minuten Zeit. Als sein Gegner, der nicht sicher war ob er die nächsten 5-6 Züge heil überstehen konnte, Remis anbot, nahm Torsten an.

Noch einmal keimte Hoffnung auf, als Erich gewann. Er stürmte den schwarzen Königsflügel und nach einem Turmopfer war der Gegner Matt.

Peter kämpfte lange Zeit in passiver Stellung ehe er mit Turm, Dame und Läufer ein Remis erreichte.

Matthias Nagel rochierte lang und versuchte, wie Erich, sein Glück am Königsflügel. Aber sein Gegenspieler konterte am Damenflügel, gewann Material und den Punkt.

Mario war von Beginn an unter Druck durch seinen rückständigen D-Bauern. Aber hielt die Balance und erzielte ein Remis.

Nach Abtausch der Schwerfiguren bot Sinan Remis an, was sein Kontrahent ablehnte. So quälten sich die Beiden noch 3 Stunden in ein Endspiel Läufer und 2 Bauern gegen Läufer und 2 Bauern. Sinan gab seinen Läufer und Beide wandelten einen Bauern zur Dame um. Sinan konnte Dauerschach geben und auch diese Partie endete mit einer Punkteteilung.

Somit droht im Jubiläumsjahr (der Schachverein wird 100 Jahre) der sofortige Wiederabstieg aus der Landesliga, in der wir zuletzt vor 43 Jahren gespielt haben.

Kelsterbach 2 – Hattersheim 2 = 6,0 – 2,0
Kelsterbach 3 – Hattersheim 3 = 7,5 – 0,5
Bad Soden 8 – Kelsterbach 4 = 1,5 – 3,5

Spannende Endspiele

Dezember 02, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Spannende Endspiele

Kelsterbach 1 – Lorsch 1 = 3 – 5

1.Erich Zweschper 0,5

2.Mario Markic 0,5

3.Torsten Kreer 0

4.Matthias Nagel 0

5.Matthias Preiß 0,5

6.Darko Mikec 0,5

7.Norbert Bernhard 0,5

8.Jürgen Meier 0,5

Wieder einmal hat der Schachverein das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre. Gegen den verlustpunkfreien Tabellendritten standen wir an allen Brettern auf Ausgleich.

Matthias Nagel schickte sich sogar an die H-Linie zu öffnen und den schwarzen König in Bedrängnis zu bringen. Dabei lief er aber in einen Konter im Zentrum und verlor eine Figur. 0-1

Jetzt folgten 6 hart umkämpfte Remisen.

An Brett 1 hatte Erich zum 3.Mal in 4 Runden einen Fidemeister als Gegner. Ausgerechnet gegen uns wurde er erstmals von Lorsch eingesetzt. Doch Erich hielt gut mit und beim Remisschluss hatte er vielleicht sogar leichte Vorteile.

Auch das zweite Spitzenbrett endete Remis. Mario hatte etliche „Löcher“ in der Stellung, hielt aber das Gleichgewicht.

Norberts Partie war frühzeitig im Endspiel angekommen. Zunächst mit 2 Türmen, Springer und 6 Bauern gegen 2 Türme, Läufer und 6 Bauern. Nachdem die Türme getauscht waren endete das Spiel unentschieden.

Weiter ging‘s mit den Remisen. Matthias Preiß hatte seine Dame Gegen Turm und Läufer geopfert. Mit 2 Türmen und Läufern baute er eine Festung und erzwang mit Mattdrohungen eine Zugwiederholung.

Unser neuer Spieler, Darko Mikec, versuchte alles, fand aber gegen die Caro-Cann Verteidigung kein Durchkommen.

Jürgen hatte die aktivere Position mit Raumvorteil. Die Partie mündete in ein Endspiel mit je 2 Springern. Immer mehr Bauern verschwanden vom Brett. Als absehbar war, dass der Lorscher seine Springer gegen Jürgens letzte Bauern opfern konnte kam es zum Remisschluss, da ein Matt mit 2 Springern nicht möglich ist.

Nun hing alles an Torsten, der wie immer in extremer Zeitnot war. Er opferte eine Qualität für 2 Bauern. Ca. 20 Kiebitze verfolgten gebannt das nun folgende Endspiel. Hoffnungen und Befürchtungen wechselten von Zug zu Zug. Am Ende fehlte Torsten ein Tempozug und er verlor.

Spielabend : Freitags, Altenwohnheim, Moselstrasse

Jugend ab 19:00 Uhr, Erwachsene ab 2o Uhr

www.schachverein-kelsterbach.de

Siegen leichtgemacht

November 13, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Siegen leichtgemacht

Kelsterbach 2 = Eschborn 2 = 6 – 2

1.Werner Hofmann 0,5
2.Michael Maeding 1
3.Norbert Zöller 0,5
4.Gunther Titze 0
5.Richard Voitmann 1
6.Alex Liesum 1
7.Udo Börner 1
8.Roland Lobenstein 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins empfing die stark ersatzgeschwächte 2. Mannschaft aus Eschborn. Der Wettkampf spielte sich – auch bildlich gesprochen – auf 2 Ebenen ab, denn an den hinteren 4 Brettern saß uns die sehr jugendliche Nachwuchsgarde aus Eschborn gegenüber. Es dauerte dort auch nicht allzu lange bis zur 4 : 0 Führung, wobei der Spielverlauf nicht so einseitig war wie das Ergebnis.

Roland Lobenstein an Brett 8 und Udo Börner an Brett 7 hatten in der Eröffnung bereits Material gewonnen, aber Udo musste zeitweilig noch hochkonzentriert arbeiten, nachdem die gegnerische Dame auf seine Grundreihe vorgedrungen war.

Alex Liesum an Brett 6 hatte sogar die Qualität verloren, aber im verwickelten Mittelspiel stellte er eine Falle auf und gewann durch ein Abzugsschach die Dame.

Richard Voitmann an Brett 5 gab Dame für Turm und Läufer und 2 Bauern. Sein Läuferpaar und der starke Freibauer entschieden die Partie.

An den ersten 4 Brettern war es dann ein Kampf mehr auf Augenhöhe.

Norbert Zöller an Brett 3 hatte eine Bauernmehrheit im Zentrum, aber trotzdem blieb die Stellung statisch und man einigte sich auf remis.

Gunther Titze an Brett 4 hatte unbedacht einen Bauern verloren, spielte danach „alles oder nichts“ und opferte für einen Königsangriff einen 2. Bauern. Es sah gefährlich aus, aber mehr als den Wiedergewinn eines Bauern konnte er nicht verzeichnen und musste schließlich aufgeben.

Michael Maeding an Brett 2 kam gut aus der Eröffnung und drückte am Königsflügel. Nach einem Springeropfer war der gegnerische König im „Freien“; die konsequente Mattführung (Matt in 2) fand er zwar nicht, aber nach deutlichem Materialgewinn gab der Gegner auf.

Werner Hofmann an Brett 1 hatte in der Eröffnung viel Zeit verbraucht. Er stand aktiver am Königsflügel während der Eschborner am Damenflügel seine Chance suchte und dort einen Bauern gewann. Aber Werners Verteidigung war für ein Unentschieden ausreichend.

Endstand somit 6 : 2 für Kelsterbach

Da war mehr drin

November 11, 2019 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Da war mehr drin

Schachforum Darmstadt 1 – Kelsterbach 1 = 6,0 – 2,0

1.Erich Zweschper 0
2.Mario Markic 0,5
3.Stefan Grätzer 0
4.Torsten Kreer 0,5
5.Peter Köstler 0
6.Matthias Nagel 0
7.Matthias Preiß 0
8.Norbert Bernhard 1

Die Auslosung meinte es nicht gerade gut mit Kelsterbach. Bisher hatten wir 3 der ersten 4 Mannschaften als Gegner und in der nächsten Runde erwarten wir den Tabellendritten.

An Brett 2 begann es furios. Marios Gegner versuchte ihn mit dem Königsgambit zu schocken. Mario hatte zunächst einen Mehrbauern, dafür aber Entwicklungsnachteil. Er musste 2 Bauern geben, erzielte dafür aber nach 3:30 Stunden Remis.

Torsten hatte nach 16 Zügen nur noch 8 Minuten Bedenkzeit. In großer Zeitnot nahm er das Remis an, um anschließend festzustellen, dass er eine Figur hätte gewinnen können.

Norbert brachte uns Führung. Mit Dame und Läufer beherrschte er das Zentrum, gewann einen Bauern und schließlich die Partie.

Die Freude währte nicht lange. Stefan hielt die Stellung lange ausgeglichen. Aber nach und nach verlor er zwei Bauern und gab auf.

Peter hatte eine starke Stellung, fand aber nicht die richtige Fortsetzung. Er opferte 2 Türme und Springer gegen die Dame und 2 Bauern, in der Hoffnung mit seinen verbundenen Freibauern den Gegner zu bezwingen. Vergebens. Sein Kontrahent spielte sorgfältig und konnte mit Turmschachs Peters König in eine Springergabel treiben, die die Dame kostete.

Die letzten 3 Partien gingen alle verloren. Matthias Preiß wollte mit einem Qualitätsopfer den Sieg erzwingen. Im Endspiel mit Springer und 6 Bauern gegen Turm und 4 Bauern konnte er aber nicht verhindern, dass der Turm des Darmstädters einen Bauern nach dem anderen abräumte.

Der Springer von Matthias Nagel war damit beschäftigt den weißen Freibauern auf der A-Linie zu stoppen. Dadurch konnte sein Kontrahent am Königsflügel in Vorteil kommen und siegen,

Nach fast 8 Stunden musste dann auch Erich aufgeben. Er hatte 2 Minusbauern und trotz tapferer Gegenwehre war die Partie nicht zu retten.