Kelsterbacher Schachverein

Ich kämpfe solange mein Gegner einen Fehler machen kann. [Emanuel Lasker]
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Artikel der Kategorie ‘Presse’

2. Spieltag 3. und 4. Mannschaft

September 21, 2026 Von: Christopher Ziegler Kategorie: 3. Mannschaft, 4.Mannschaft, Presse Kommentare deaktiviert für 2. Spieltag 3. und 4. Mannschaft

Kelsterbach 3 – Kelkheim 3: 2,5 – 3,5

Marco Rühl: 1
Jamie Cirener: 1
Dimitrios Pavlidis: 0,5
Nathanael Jakobi: 0
Baran Demircan: 0
Christos Kotsalis: 0

Kelsterbach 4: spielfrei

Traumstart perfekt

September 21, 2026 Von: Stefan Grätzer Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Traumstart perfekt

Fünf Remis in Folge und ein starkes Finish sichern Kelsterbach 1 ein 5 : 3 gegen Flörsheim 2

1. Mario Markic 0,5
2. Matthias Nagel 1
3. Stefan Grätzer 0,5
4. Sinan Sinanovic 0,5
5. Alexandros Pavlidis 0,5
6. Adrian Tudose 0,5
7. Werner Hofmann 0,5
8. Max Bernhard 1

Bereits zwei Wochen nach dem frühen Saisonbeginn am ersten Septemberwochenende stand der zweite Spieltag an. Wieder fehlten zwei Stammspieler. Diese konnten jedoch adäquat ersetzt werden, sodass wir vollzählig antraten – ebenso wie die Gäste aus Flörsheim.

Der Wettkampf begann pünktlich und verlief sehr ausgeglichen. An keinem der Bretter war nach der ersten Stunde ein Vorteil für eine der beiden Mannschaften auszumachen. Und so kam es dann zu fünf Remis in Folge. Den Anfang machte Mannschaftsführer Stefan, der nach knapp zwei Stunden Spielzeit und 35 Zügen in blockierter Stellung ins Remis einwilligte. Ihm folgte etwas später unser Nachwuchsspieler Adrian, der in der Wiener Partie die Damen tauschte und danach keinen Vorteil mehr sah.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Fast zeitgleich gingen die nächsten drei Remismeldungen ein. Zunächst an Brett 1 bei Mario, der sich mit dem ungewöhnlichen Eröffnungszug 1. g4 konfrontiert sah, danach an den Brettern 4 und 5. Sinan spielte mit Weiß gegen Nimzoindisch und besaß das Läuferpaar, während Alexandros mit Schwarz die Königsindische Verteidigung gewählt hatte. Spielstand: 2,5 : 2,5.

Für die erste Vorentscheidung sorgte Edeljoker Max an Brett 8. Er war direkt von der Arbeit ans Schachbrett geeilt. In einer lange ausgeglichenen Partie verlor der Gegner im Endspiel etwas den Faden. Das gab Max die Gelegenheit, am Königsflügel anzugreifen. Schließlich eroberte er einen Bauern und kurz darauf einen zweiten, sodass der Gegner wenig später aufgab.

Für die endgültige Entscheidung sorgte Matthias an Brett 2. Er kam zu seinem präferierten Jobava-London-System, konnte zwei Bauern gewinnen und eine Gewinnstellung erreichen. Nachdem sein Gegner auch noch die Qualität einstellte, gab dieser auf. Damit stand es 4,5 : 2,5 und die letzte Partie war bedeutungslos geworden, sodass sich Werner mit seinem Gegner schnell auf Remis einigte. Werner hatte den Igel-Aufbau angestrebt und gefühlt auch eine gute Stellung, aber keinen entscheidenden Vorteil. Endstand: 5 : 3.

Als Wiederaufsteiger in die MTS-Liga haben wir mit 4:0 Punkten einen Traumstart erwischt und stehen jetzt auf Platz 2 der Tabelle.

Knapper Sieg trotz Unterzahl

September 07, 2026 Von: Stefan Grätzer Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Knapper Sieg trotz Unterzahl

Kelsterbach 1 – Hofheim 4 = 4,5:3,5

1. Matthias Nagel 0 kl.
2. Mario Markic 1 kl.
3. Jun You Gan 0 kl.
4. Stefan Grätzer 0,5
5. Andreas Le 1
6. Adrian Tudose 0,5
7. Michael Maeding 0,5
8. Peter Köstler 1

So früh wie dieses Jahr begann noch keine Schachsaison. Denn der erste Spieltag fiel bereits auf das erste Septemberwochenende und so musste Kelsterbachs 1. Mannschaft gleich vier urlaubsbedingte Ausfälle beklagen. Mit den beiden erfahrenen Senioren Peter und Michael wurden nur zwei Spieler ersetzt, sodass wir zu sechst in Unterzahl antraten. Doch auch der starke Gegner aus Hofheim musste improvisieren und kam nur zu siebt. Somit gab es an den ersten drei Brettern drei kampflose Ergebnisse und wir lagen zu Spielbeginn mit 1:2 zurück.

Den nächsten halben Punkt steuerte Mannschaftsführer Stefan bei. Er spielte zum wiederholten Mal gegen den rüstigen Fidemeister Dr. Zunker und kam mit Katalanisch gut aus der Eröffnung. Die Abwicklung im Mittelspiel war kompliziert und er verbrauchte viel Zeit. Den leichten Vorteil gab er her, indem er einen Bauern verlor. Dass sein Gegner ihm kurz darauf Remis anbot, nahm er dankbar an.

Für den Ausgleich nach zwei Stunden sorgte dann Peter. Im Londoner System hatte er einen Bauern gewonnen und hatte dann drei starke Mehrbauern für eine Figur. Allerdings verteidigte sich die Gegnerin zäh. Nachdem sie den Turm für die zwei vorgerückten Freibauern gab, konnte Peter die Partie leicht für sich entscheiden. Ausgleich – 2,5:2,5.

Es folgten zwei weitere Punkteteilungen. Zunächst bei Michael. Er hatte ein abgelehntes Damengambit auf dem Brett mit symmetrischer Bauernstruktur und offener c-Linie. Möglicherweise wäre hier sogar ein Sieg für ihn drin gewesen, wenn er die Türme früher getauscht hätte und mit der Dame auf der gegnerischen Grundreihe eingedrungen wäre. Jetzt stand es 3:3.

Es spielten nur noch unsere beiden Jüngsten. Adrian steuerte das nächste Remis bei. Seit Langem hatte er in einer Turnierpartie wieder mit e4 eröffnet und mit Weiß die Alapin-Variante der Sizilianischen Verteidigung auf dem Brett. Der Gegner rochierte lang, sodass sich Angriffschancen auf die Könige für beide Seiten ergaben. Nach dem Tausch der Damen fand er sich in einem ausgeglichenen Läuferendspiel wieder, das wenig Chancen auf Gewinn bot. Stand: 3,5:3,5.

Nun musste die letzte Partie entscheiden. Andreas, der erst seine zweite Saison spielt, hatte als Schwarzer die Königsindische Verteidigung gewählt und lange sah es für ihn nicht gut aus. Er hatte einen Minusbauern, die erfahrene Gegnerin einen gedeckten Freibauern und Druck mit den Türmen auf der b-Linie. Durch geschicktes Manövrieren gelang es ihm, den Bauern zurückzugewinnen. Die Stellung war dadurch sehr dynamisch geworden und es drohte ein Qualitätsopfer auf f3 nebst Matt. Um dem vorzubeugen, opferte die Gegnerin ihrerseits die Qualität. Doch danach stand Andreas auf Gewinn, er forcierte den Damentausch und konnte das Endspiel Turm gegen Läufer sicher gewinnen. Eine tolle Leistung von unserem Nachwuchstalent!

Dass wir am Ende zu sechst knapp mit 4,5:3,5 die Nase vorn hatten, hätte vor der Partie wohl niemand für möglich gehalten. Ein geglückter Saisonstart!

 

Saisonauftakt im Kurpark

September 06, 2026 Von: Christopher Ziegler Kategorie: 2. Mannschaft, Presse Kommentare deaktiviert für Saisonauftakt im Kurpark

Bad Soden 3 – Kelsterbach 2: 4:4

Werner Hofmann: 0,5
Christopher Ziegler: 0
Richard Voitmann: 1 (kl)
kampflos: 0
Roger Burow: 1
Roland Lobenstein: 0
David Goodwin: 1
Gunther Titze: 0,5

Die Schachsaison der 2. Mannschaft begann dieses Jahr mit einem Auswärtsspiel im Kurpark in Bad Soden. Aufgrund von Urlauben und Kerb gingen wir etwas ersatzgeschwächt in die Partie und mussten Brett 4 freilassen. Bad Soden 3 trat allerdings auch nur mit 7 Spielern an und lies Brett 3 frei, sodass wir ausgeglichen starteten.

David konnte schnell gewinnen, da er mehrere Figuren am Damenflügel angriff, die sich nach einem Abtausch nicht mehr decken konnten. Roger konnte einen Angriff auf den König seines Gegners starten, der ihm ebenfalls den Sieg einbrachte. Christopher verlor früh einen Bauern in einer etwas schlechteren Stellung. Er versuchte sich noch etwas länger verteidigen, aber gab dann in einer hoffnungslosen Stellung mit 2 Türmen weniger auf. Gunther hatte eine sehr solide Partie und man einigte sich im Endspiel mit jeweils Springer und 3 Bauern auf ein Remis. Roland verlor zunächst 2 Bauern. Er konnte sich dann sehr lange halten und hatte auch Gegenspiel. Im Endspiel musste er allerdings eine Qualität opfern, da ein Springer des Gegners zu stark wurde. Wenige Züge später konnte sein Gegner einen Bauern in eine Dame verwandeln und Matt setzen. Am 1. Brett hatte Werner eine spannende Partie. Beide Könige standen vergleichsweise offen und die halboffene h-Linie war stark umkämpft. Nach einer langen Partie einigte sich Werner auf Remis, da es für keine Seite einen offensichtlichen Gewinn gab. Insgesamt beginnen wir die Saison somit mit einem soliden 4:4 und stehen im Mittelfeld der Bezirksklasse A.







Eine Frage von Qualitäten

April 27, 2026 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Eine Frage von Qualitäten

Flörsheim 3 – Kelsterbach 1 = 3,0 – 4,0

1.kampflos                            0

2.da auch Flörsheim das Brett freiließ 0-0

3.Stefan Grätzer                      1       

4.Sinan Sinanovic                      0,5      

5.Alexandros Pavlidis                  0       

6.Jun You Gan                         1            

7.Peter Köstler                       1       

8.Adrian Tudose                       0,5      

Eigentlich war der Wettkampf bedeutungslos. Kelsterbach war Meister, Flörsheim bereits abgestiegen. Spannend war es, weil wir Brett 1 und 2 kampflos abgeben mussten. Allerdings konnte auch Flörsheim Brett 2 nicht besetzen, so dass wir lediglich mit 0 – 1 im Rückstand waren.

Für den schnellen Ausgleich sorgte Jun. Er hatte früh die Qualität gewonnen. Nachdem er noch eine Figur eroberte gab der Gegner auf.

Zuvor hatte schon Peter eine Qualität erobert. Aber dann spielte er nachlässig und sein Gegner einfallsreich. Doch am Ende hatte Peter einen Turm mehr und brachte uns in Führung.

Der übernächtigte Alexandros spielte Harakiri und ließ seinen König völlig schutzlos in der Brettmitte. Der Flörsheimer drang mit Dame und Turm in die weiße Stellung ein und gewann die Dame. Mit Turm gegen Dame kämpfte Alexandros tapfer, aber vergebens.

Auch Stefan hatte die Qualität gewonnen (die dritte des Tages). Nach Damentausch gab der Gegenspieler dann schon auf.

Zäh war es bei Sinan. Von Beginn an musste er seinen rückständigen Bauern auf C6 verteidigen. Mit 2 Türmen und Springer versuchte der Gegner sein Glück. Doch Sinan konnte alles verteidigen und ein Remis erreichen.

Adrian landete in einem schwierigen Endspiel Turm und Bauer gegen Turm. Er fand keinen Gewinnweg und akzeptierte das Remis.

Damit beendeten wir die Saison ohne Verlustpunkt und steigen in die Main-Taunus-Liga auf.

Kelsterbach 2 – Raunheim 2 = 7,5 -0,5

1.Werner Hofmann        1

2.Christopher Ziegler   1

3.Michael Maeding       0,5

4.Richard Voitmann      1

5.Roger Burow           1

6.Roland Lobenstein     1

7.Andreas Le            1

8.Marco Rühl            1

Die 2.Mannschaft wollte eigentlich nur einen Punkt für den Klassenerhalt. Nach dem Sieg haben sie in der Endtabelle Rang 4 erobert. Herausragend.

Kelsterbach 3 – Bad Soden 5 = 2,5 – 3,5

1.Jamie Cirener         1 kampflos

2.Baran Demircan        0

3.Dimitrios Pavlidis    0,5

4.Yunus Nazari          1

5.Christos Kotsalis     0

6.Alexander Patzner     0

Damit ist Kelsterbach 3 aus Bezirksklasse C abgestiegen.

Kelsterbach ist Bezirksmeister

März 23, 2026 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Kelsterbach ist Bezirksmeister

Kelsterbach 1 – Untermain 1 = 4,5 – 3,5

1.Mario Markic          1

2.Matthias Nagel        1

3.Stefan Grätzer        0,5      

4.Sinan Sinanovic       0       

5.Alexandros Pavlidis   0       

6.Jun You Gan           0,5          

7.Peter Köstler         1       

8.Adrian Tudose         0,5

Es war ein echtes, hart umkämpftes Spitzenspiel zwischen Kelsterbach (Pl.1) und Untermain    (Spielgemeinschaft Rüsselsheim/Hochheim Pl.2).

Es begann gut für uns. Mario wurde mit seinen Bauern am Damenflügel aktiv. Schließlich gelang ihm der Durchbruch und sein Turm gelangte auf die Grundreihe des Weißen. Um nicht Matt zu werden hätte dieser die Dame opfern müssen und gab auf.

Peter erhöhte auf 2 – 0. Von Beginn an setzte er seinen Gegenspieler unter Druck. Er eroberte einen Bauern und verschaffte sich einen gedeckten Freibauern auf C3. Das genügte zum Sieg.

Dann wurde es zäh. Jun spielte Mittelgambit und opferte früh einen Bauern.   Der erhoffte Entwicklungsvorsprung blieb aber aus. Doch er kämpfte und erzielte schließlich ein Remis.

Auch Adrian spielte Remis. Er fand sich schon bald in einem Endspiel mit Damen, je 2 Türmen und 8 Bauern wieder. Die Bauern waren ineinander verkeilt. Adrian versuchte mit einem Hebel die Stellung zu öffnen, aber der Untermainer konnte die Stellung geschlossen halten.

Alexandros schien auf der Siegerstraße. In den offenen G- und H -Linien attackierte er den Königsflügel und gewann sogar einen Bauern. Dann wollte er zu viel. Er opferte seinen Turm um seinem Freibauern zum Durchbruch zu verhelfen. Das klappte aber nicht und er hatte dann eine Qualität weniger und verlor.

Den alten Abstand stellte Matthias wieder her. In einer komplizierten Stellung blieb er geduldig. Schließlich hatte er die Qualität und 2 Mehrbauern Das reichte zum Sieg.

Mit seinem Remis sicherte Stefan den Mannschaftssieg. Er war eigentlich gut aus der Eröffnung gekommen und hatte seine Wunschstellung erreicht. Doch die Partie blieb kompliziert und der Gewinn war nicht zu finden.

Die Niederlage von Sinan spielte keine Rolle mehr. Von Beginn an war sein Einzelbauer auf B3 unter Druck. Schließlich ging er verloren. Sinan kämpfte über 4 Stunden, musste aber doch aufgeben.

Trost für Untermain – durch die Ergebnisse vom Wochenende behalten sie egal was in der letzten Runde passiert Platz 2 und steigen ebenfalls auf.

Bad Soden 3 – Kelsterbach 2 = 4,0 – 4,0

Flörsheim 4 – Kelsterbach 3 = 5,0 – 1,0

Abstiegssorgen verflogen

März 10, 2026 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Abstiegssorgen verflogen

Kelsterbach 2 = Steinbach 2 = 5,0 – 3,0

1.Werner Hofmann 1
2.Christopher Ziegler 0
3.Michael Maeding 1
4.Richard Voitmann 1
5.Roger Burow 1
6.Roland Lobenstein 0,5
7.kampflos 0
8.David Goodwin 0,5

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins hatte die ebenfalls abstiegsbedrohte Mannschaft Steinbach 2 zu Gast. Da wir nur 7 Bretter besetzen konnten, waren wir natürlich im Nachteil. Und nach ca. 2 Stunden Spielzeit sah es noch bedenklicher für uns aus:

An den ersten 4 Brettern lief es teilweise einfach schlecht. Werner Hofmann an Brett 1 sah sich bald einem heftigen Königsangriff ausgesetzt, offene Linien und ein starker Läufer des Gegenübers kündigten Unheil an. Aber bei einem Generalabtausch verschätzte sich dieser und stellte einen Turm ein, somit der erste Punkt für uns.

Noch schlimmer erwischte es anfangs Richard Voitmann an Brett 4. Nach der Eröffnung drückte er am Damenflügel, verlor dabei aber einen Bauern und musste die offene A-Linie aufgeben. In fast aussichtsloser Lage gelangte er schließlich mit seinem Turm hinter die feindlichen Linien und stiftete so große Verwirrung, dass er – ähnlich wie am Brett 1 – einen Turm gewann und somit die Partie.

Roger Burow an Brett 5 stand von Beginn an sicher und kam eigentlich nie in Gefahr. Mit ständigem leichtem Druck verbesserte er nach und nach seine Stellung und ließ dem anderen König keine Ruhe; nach einem Materialgewinn war der Punkt eingefahren.

Michael Maeding an Brett 3 kam sicher aus der Eröffnung und nach einem Fehler des Steinbachers gewann er einen Bauern; den zweiten Bauern, der einstand, hätte er nicht nehmen sollen (zu gierig), danach musste er umgehend die Qualität geben, um nicht matt gesetzt zu werden. Auch danach stand sein König bedenklich, aber der Steinbacher verpasste die beste Fortsetzung und danach wandte sich das Blatt komplett: der weiße König hatte keine Fluchtfelder und ein starker schwarzer Läufer sicherte im Verbund mit vorgerückten Bauern den Sieg.

Christopher Ziegler an Brett 2 hatte nicht so viel Glück. Nach der Eröffnung stand er passabel und bereitete einen Königsangriff vor, dabei übersah er einen taktischen Schlag der Dame und verlor einen Springer. Er kämpfte unverdrossen weiter und brachte den Gegner in gehörige Zeitnot, aber mit nur 7 Sekunden auf Uhr überstand dieser die Zeitkontrolle und konnte danach in Ruhe den Punkt für Steinbach sichern.

Jetzt fehlte uns nur noch ein Unentschieden. David Goodwin an Brett 8 hatte wohl die abwechslungsreichste Partie gespielt. Er verlor einen Bauern, gewann eine Figur, verlor noch einen Bauern und stand schon mit offenem König auf Verlust. Es ging munter hin und her, aber zum Schluss war das Material ausgeglichen und remis erzielt.

Roland Lobenstein an Brett 6 kämpfte wie so oft am längsten. In einer ziemlich ausgeglichenen Stellung gewann er schließlich doch einen Bauern und es kam zu einem reinen Turmendspiel mit 3 gegen 2 Bauern. Turmendspiele sind schwierig, das sahen die Kiebitze und schließlich auch Roland, der zum Remis einwilligte.

Endstand somit 5,0:3,0 und um den Abstieg müssen wir uns keine Gedanken mehr machen.

Aufstieg so gut wie sicher

März 09, 2026 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Aufstieg so gut wie sicher

Nied 2 – Kelsterbach 1 = 3,5 – 4,5

1.Matthias Nagel             0,5

2.kampflos                   0

3.Stefan Grätzer             0,5      

4.Jun You Gan                0        

5.Alexandros Pavlidis        1        

6.Peter Köstler              1            

7.Max Bernhard               0,5      

8.Andreas Le                 1   

Ausgerechnet gegen den stärksten Gegner, Nied 2, hagelte es 3 Absagen. Davon ein so kurzfristig, dass wir ein Brett frei lassen mussten.

Es fing verhalten an. Matthias vereinfachte die Stellung und reichte dem Gegner schnell die Hand zum Remis.

Auch Stefan steuerte bald ein Remis bei.

Schon früh hatte Alexandros durch ein Springeropfer auf F7 den schwarzen König in die Mitte des Brettes gezerrt. Seine Figur bekam er schnell zurück und hatte dann sogar eine Mehrfigur. Das weitete sich bis zu Turm und Figur aus bevor der Gegner aufgab.

Peter stand von Beginn an gut. Ein gedeckter Freibauer auf D4 machte Hoffnung auf den Erfolg. Als er dann noch mit Springergabel die Qualität gewann war das Endspiel klar gewonnen.

Noch einmal wurde es knapp als Jun seine erste Partie in dieser Saison verlor. Sein starker Gegenspieler opferte in der Eröffnung einen Bauern für die Entwicklung und nutzte seinen Stellungsvorteil aus.

Andreas brachte uns wieder in Führung. Er gewann früh einen Bauern bei starker Stellung. Als er noch eine Figur eroberte hatte er im Turmendspiel mit Läufer und 2 Mehrbauern keine Mühe.

Den fehlenden halben Punkt steuerte Max bei. Auch am Ende waren noch alle Figuren und Bauern auf dem Brett und ineinander verkeilt.

Nach diesem Sieg haben wir 2 Runden vor Schluss 4 Mannschaftspunkte und 15 Brettpunkte Vorsprung auf Platz 3 und sind kaum noch einholbar.

Kelsterbach 2 – Steinbach 2 = 5,0 – 3,0

1.Werner Hofmann 1;2.Christopher Ziegler 0; 3.Michael Maeding 1; 4.Richard Voitmann 1;5.Roger Burow 1; 6.Roland Lobenstein 0,5; 7.kampflos 0; 8.David Goodwin 0,5

Kelsterbach 3 – Bad Soden 6 = 5,0 – 1,0

1.Marco Rühl 1; 2.Jamie Cirener 1; 3.Nathanael Jacobi 1; 4.kampflos 0; 5.Yunus Nazari 1; 6.Alexander Fichtner 1

Kelkheim 5 – Kelsterbach 4 = 3,0 – 1,0

1.Christos Kotsalis 1; 2.Chain Hofmann 0; 3.David Jakobi 0; 4.Noreen Hofmann 0

Spannung bis zum Schluss

Februar 04, 2026 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Spannung bis zum Schluss

Hofheim 5 – Kelsterbach 2 = 3,5 – 4,5

1.Werner Hofmann         1

2.Christopher Ziegler   0

3.Michael Maeding        1       

4.Richard Voitmann      0,5      

5.Roger Burow           1       

6.Norbert Zöller        0,5          

7.Roland Lobenstein     0,5      

8.David Goodwin         0

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins konnte gegen Hofheim 5 zum ersten Mal in dieser Saison mit der Stammbesetzung antreten.

An den Brettern 2 und 3 fiel die Entscheidung recht früh. Christopher Ziegler an Brett 2 hatte Probleme in der Eröffnung und konnte seinen König nicht rechtzeitig rochieren. Gegen die Attacke des Hofheimers mit Dame und 2 Springern war das Matt nicht aufzuhalten.

Michael Maeding an 3 schaffte postwendend den Ausgleich; im Mittelspiel beherrschten seine 2 verbundenen Freibauern auf der D- und E-Linie das Geschehen und die Partie.

Danach zogen sich die nächsten Ergebnisse lange hin.  Norbert Zöller an Brett 6 kam mit seinem König unter Druck, aber am Damenflügel startete er einen Gegenangriff und in ausgeglichener Stellung einigte man sich auf Remis.

Roger Burow an Brett 5 hatte wieder ein ambitioniertes Gambit gespielt und zusätzlich mit einem Figurenopfer den gegnerischen König bloßgelegt. Er musste allerdings noch gegen zähen Widerstand ankämpfen, aber am Ende sicherten seine beiden Türme den Sieg.

An Brett 8 kam David Goodwin schlecht aus der Eröffnung, Bauern – und Qualitätsverlust waren die Folge. Aber er spielte sich wieder frei, eroberte eine Figur zurück und hatte zumindest Remis Chancen, als er einzügig einen Läufer einstellte.

Am Brett davor, an 7, hatte Roland Lobenstein ebenfalls ersatzlos die Qualität verloren und wie bei David gelang ihm in einem verwickelten Mittelspiel eine Figur zurück zu gewinnen. Aber bei zu wenig Material auf dem Brett war Remis die logische Folge. Richard Voitmann an Brett 4 hatte schon bald eine geschlossene Stellung mit verkeilten Bauernketten erhalten. So sehr er sich auch abmühte, ein Durchbruch wollte nicht gelingen und somit endete die Partie mit Punkteteilung. Nun spielte bei Gleichstand von 3,5 zu 3,5 nur noch das Brett 1. Der Gegner von Werner Hofmann hatte größtenteils die Initiative übernommen, doch materiell blieb die Stellung im Gleichgewicht. Als im Endspiel mit jeweils Läufer und 5 Bauern schon alle Kiebitze mit einem Unentschieden rechneten, gelang mit Hilfe des Hofheimers die Wende.

Ein schwieriges Bauernendspiel brachte Werner souverän zum Sieg und damit auch zum Mannschaftserfolg. Endstand 4,5 zu 3,5 aus Kelsterbacher Sicht.

Pech gehabt

Februar 02, 2026 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Kommentare deaktiviert für Pech gehabt

Kelsterbach 4 – SG Wildsachsen 1 = 1,5 – 2,5

1.Christos Kotsalis 0; 2.Chain Hofmann 0,5; 3.David Jakobi 0; 4.Noreen Hofmann 1

Schade, da war ein Sieg möglich. David Jakobi ließ sich vom „Schäfermatt“ überrumpeln. Christos schien im Damenendspiel mit 2 Mehrbauern auf der Siegerstraße. Aber er stellte einzügig die Dame ein. Am „Damenbrett“ holte Noreen im 5. Spiel den vierten Sieg.