Traumstart perfekt
Fünf Remis in Folge und ein starkes Finish sichern Kelsterbach 1 ein 5 : 3 gegen Flörsheim 2
1. Mario Markic 0,5
2. Matthias Nagel 1
3. Stefan Grätzer 0,5
4. Sinan Sinanovic 0,5
5. Alexandros Pavlidis 0,5
6. Adrian Tudose 0,5
7. Werner Hofmann 0,5
8. Max Bernhard 1
Bereits zwei Wochen nach dem frühen Saisonbeginn am ersten Septemberwochenende stand der zweite Spieltag an. Wieder fehlten zwei Stammspieler. Diese konnten jedoch adäquat ersetzt werden, sodass wir vollzählig antraten – ebenso wie die Gäste aus Flörsheim.
Der Wettkampf begann pünktlich und verlief sehr ausgeglichen. An keinem der Bretter war nach der ersten Stunde ein Vorteil für eine der beiden Mannschaften auszumachen. Und so kam es dann zu fünf Remis in Folge. Den Anfang machte Mannschaftsführer Stefan, der nach knapp zwei Stunden Spielzeit und 35 Zügen in blockierter Stellung ins Remis einwilligte. Ihm folgte etwas später unser Nachwuchsspieler Adrian, der in der Wiener Partie die Damen tauschte und danach keinen Vorteil mehr sah.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Fast zeitgleich gingen die nächsten drei Remismeldungen ein. Zunächst an Brett 1 bei Mario, der sich mit dem ungewöhnlichen Eröffnungszug 1. g4 konfrontiert sah, danach an den Brettern 4 und 5. Sinan spielte mit Weiß gegen Nimzoindisch und besaß das Läuferpaar, während Alexandros mit Schwarz die Königsindische Verteidigung gewählt hatte. Spielstand: 2,5 : 2,5.
Für die erste Vorentscheidung sorgte Edeljoker Max an Brett 8. Er war direkt von der Arbeit ans Schachbrett geeilt. In einer lange ausgeglichenen Partie verlor der Gegner im Endspiel etwas den Faden. Das gab Max die Gelegenheit, am Königsflügel anzugreifen. Schließlich eroberte er einen Bauern und kurz darauf einen zweiten, sodass der Gegner wenig später aufgab.
Für die endgültige Entscheidung sorgte Matthias an Brett 2. Er kam zu seinem präferierten Jobava-London-System, konnte zwei Bauern gewinnen und eine Gewinnstellung erreichen. Nachdem sein Gegner auch noch die Qualität einstellte, gab dieser auf. Damit stand es 4,5 : 2,5 und die letzte Partie war bedeutungslos geworden, sodass sich Werner mit seinem Gegner schnell auf Remis einigte. Werner hatte den Igel-Aufbau angestrebt und gefühlt auch eine gute Stellung, aber keinen entscheidenden Vorteil. Endstand: 5 : 3.
Als Wiederaufsteiger in die MTS-Liga haben wir mit 4:0 Punkten einen Traumstart erwischt und stehen jetzt auf Platz 2 der Tabelle.

