{"id":6661,"date":"2019-05-14T22:22:02","date_gmt":"2019-05-14T21:22:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kelsterbacher-schachverein.de\/?p=6661"},"modified":"2019-05-26T17:00:57","modified_gmt":"2019-05-26T16:00:57","slug":"gewonnen-und-aufgestiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kelsterbacher-schachverein.de\/?p=6661","title":{"rendered":"Gewonnen und aufgestiegen!"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins lag vor der Schlussrunde auf dem 3. Platz in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Sie musste also in Eschborn gewinnen und auf Patzer der anderen beiden vor ihr liegenden Mannschaften hoffen. <\/p>\n<p>In den ersten Stunden tat sich wenig, ausgeglichene Stellungen mit einigen leichten Vorteilen f\u00fcr Kelsterbach. Der erste D\u00e4mpfer dann mit dem Verlust von Mario Markic an Brett 2. In einer scharfen Stellung der holl\u00e4ndischen Er\u00f6ffnung hatte er einen K\u00f6nigsangriff gestartet, aber dann einen Figurenverlust \u00fcbersehen. Die n\u00e4chsten Punkte jedoch gingen an uns. Sinan Sinanovic an Brett 4 hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und sein K\u00f6nigsangriff erwies sich als wasserdicht. Matthias Prei\u00df an Brett 6 hatte seine Schwerfiguren im Zentrum aufgebaut; er gab die Dame f\u00fcr 2 T\u00fcrme und der schwache gegnerische K\u00f6nig war nicht lange zu verteidigen. <\/p>\n<p>In den restlichen Partien war neben der Stellung vor allem die Zeit ein gewichtiger Faktor. Torsten Kreer an Brett 3 hatte eine hochkomplexe Stellung mit nur noch wenigen Minuten zu spielen, aber er fand die richtige Fortsetzung und lie\u00df dem Eschborner nur die Wahl zwischen Matt oder Turmverlust. Michael Maeding an Brett 8 steuerte den n\u00e4chsten halben Punkt bei. In einem Turm- und Bauernendspiel hatte er zwar den entfernten Freibauern, nur umwandeln konnte er ihn nicht. <\/p>\n<p>Den Mannschaftssieg fest machte dann Matthias Nagel an Brett 7. Geduldig verbesserte er seine Position und schn\u00fcrte den Gegner immer mehr ein, bis dessen Stellung auseinander fiel. Sascha Djakovic an Brett 5 hatte wie immer einen starken Angriff losgetreten, er verzichtete auf die Rochade und lie\u00df seine beiden Fl\u00fcgelbauern vormarschieren. Aber mit zunehmender Spieldauer machte sich seine offene K\u00f6nigsstellung bemerkbar und ein Turmverlust war die Folge. <\/p>\n<p>In der letzten offenen Partie an Brett 1 verzichtete Erich Zweschper auf das gegnerische Remisangebot. Nach einer beiderseitigen hochdramatischen Zeitnotphase und wechselseitigen Rochaden und K\u00f6nigsangriffen verlieb er zwar mit einem Minusbauern, doch ein weit vorger\u00fcckter Freibauer war mehr als Kompensation. In der Folge konnte sein K\u00f6nig aber den Bauern nicht mehr unterst\u00fctzen und so ging dieser und die Partie verloren.<\/p>\n<p>Nach dem mit 4,5 zu 3,5 gewonnenen Wettkampf wartete man gespannt auf die anderen Ergebnisse und sp\u00e4t am Abend dann die Gewissheit: Alle beteiligten Mannschaften hatten uns in die Karten gespielt und mit dem denkbar knappsten Vorsprung eines halben Brettpunkts ist Kelsterbach Erster und damit einziger Aufsteiger in die Landesklasse.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins lag vor der Schlussrunde auf dem 3. Platz in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Sie musste also in Eschborn gewinnen und auf Patzer der anderen beiden vor ihr liegenden Mannschaften hoffen. In den ersten Stunden tat sich wenig, ausgeglichene Stellungen mit einigen leichten Vorteilen f\u00fcr Kelsterbach. 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