{"id":5652,"date":"2017-04-24T13:28:58","date_gmt":"2017-04-24T12:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kelsterbacher-schachverein.de\/?p=5652"},"modified":"2017-04-24T13:28:58","modified_gmt":"2017-04-24T12:28:58","slug":"vermeidbarer-abstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kelsterbacher-schachverein.de\/?p=5652","title":{"rendered":"Vermeidbarer Abstieg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Raunheim 1 \u2013 Kelsterbach 1 = 4,5 \u2013 3,5<\/strong><\/p>\n<p>1.Peter K\u00f6stler\t0,5<br \/>\n2.Stefan Gr\u00e4tzer\t1<br \/>\n3.Matthias Prei\u00df\t0<br \/>\n4.Sascha Djakovic\t0<br \/>\n5.Reinhold H\u00f6rner\t1<br \/>\n6.Gunther Titze\t0<br \/>\n7.Mario Markic\t\t1<br \/>\n8.Sinan Sinanovic\t0<\/p>\n<p>Die 1.Mannschaft des Schachvereins hatte es selbst in  der Hand den Klassenerhalt zu sichern. Aber der Wettkampf begann denkbar ung\u00fcnstig. Bereits nach 15 Minuten klingelte bei Sinan Sinanovic das Handy, was zum sofortigen Partieverlust f\u00fchrte. Seit Jahren m\u00fcssen Handys bei Wettk\u00e4mpfen ausgeschaltet sein. Eine Zuwiderhandlung f\u00fchrt zum Verlust der Partie. <\/p>\n<p>Von diesem Schock erholte sich die Mannschaft nur langsam. Peter K\u00f6stler versuchte einen Angriff auf der offenen H-Linie zu starten. Aber sein Gegner verhinderte dies geschickt. Peter hatte seine Stellung geschw\u00e4cht. Das Remisangebot lehnte er zun\u00e4chst ab, aber nach einigem Nachdenken willigte er doch ein.<\/p>\n<p>Mario Markic sorgte f\u00fcr den Ausgleich. In einer wilden Partie, in der beide K\u00f6nigsfl\u00fcgel einem Tr\u00fcmmerhaufen glichen zwang er durch Turmverdopplung in der H-Linie den Raunheimer zur Aufgabe.<\/p>\n<p>Der Sieg von Stefan Gr\u00e4tzer brachte Kelsterbach sogar in F\u00fchrung. Sein Gegenspieler hatte sich veropfert und eine Figur gegen 2 Bauern gegeben. Stefan lehnte das Remisangebot ab, wehrte alle Drohungen ab und konnte schlie\u00dflich mit Turm und Springer matt setzen.<\/p>\n<p>Sascha Djakovic war in der Defensive, aber die Stellung schien blockiert. Doch der Raunheimer Spieler konnte schlie\u00dflich Linien am K\u00f6nigsfl\u00fcgel \u00f6ffnen und mit einem L\u00e4uferopfer auf g6 das matt erzwingen.<\/p>\n<p>Die undankbarste Aufgabe hatte Gunther Titze. Raunheim hatte tief in die Trickkiste gegriffen und einen Spieler der nicht so oft zum Einsatz gekommen war heraus gezaubert. Mit einer Ratingzahl von 2125 z\u00e4hlt er zu den st\u00e4rksten Spielern der Liga. Gunther wehrte sich tapfer, aber schlie\u00dflich verlor er einen Bauern und wurde v\u00f6llig in die Defensive gedr\u00e4ngt. Er kam in Zugzwang und musste aufgeben.<\/p>\n<p>Dennoch bestand zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnung, denn die beiden doch offenen Partien sahen g\u00fcnstig f\u00fcr Kelsterbach aus.<br \/>\nReinhold H\u00f6rner hatte 2 Mehrbauern, Matthias Prei\u00df 2 T\u00fcrme f\u00fcr die Dame und 3 starke Bauern am K\u00f6nigsfl\u00fcgel. Sein Gegner hatte lediglich eine Mattdrohung auf b2. Statt nun die K\u00f6nigsbauern laufen zu lassen verirrte sich einer von Matthias\u2018 T\u00fcrmen in der gegnerischen Stellung. Dies nutzte sein Gegner zu einem Springeropfer. Danach drohte Dauerschach.<br \/>\nDa Kelsterbach aber gewinnen musste opferte Matthias einen Turm um mit Turm und Springer gegen die Dame zu spielen. Leider vergebens. Die Partie und damit der Wettkampf gingen verloren.<\/p>\n<p>Reinhold H\u00f6rner verk\u00fcrzte noch. Er hatte einen Bauern zur\u00fcckgegeben und nach einer Springergabel eine Figur gewonnen.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Abend wurde dennoch gejubelt, denn in der offiziellen Webseite wurde eine Griesheimer Niederlage gemeldet, was f\u00fcr uns den Klassenerhalt bedeutete. Das brutale Erwachen am n\u00e4chsten Morgen. Das Ergebnis war falsch eingetragen. Griesheim hatte gewonnen und wir sind abgestiegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raunheim 1 \u2013 Kelsterbach 1 = 4,5 \u2013 3,5 1.Peter K\u00f6stler 0,5 2.Stefan Gr\u00e4tzer 1 3.Matthias Prei\u00df 0 4.Sascha Djakovic 0 5.Reinhold H\u00f6rner 1 6.Gunther Titze 0 7.Mario Markic 1 8.Sinan Sinanovic 0 Die 1.Mannschaft des Schachvereins hatte es selbst in der Hand den Klassenerhalt zu sichern. Aber der Wettkampf begann denkbar ung\u00fcnstig. 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