{"id":3258,"date":"2012-04-14T15:29:44","date_gmt":"2012-04-14T14:29:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kelsterbacher-schachverein.de\/?p=3258"},"modified":"2012-04-14T15:29:44","modified_gmt":"2012-04-14T14:29:44","slug":"pokalfinale-verpasst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kelsterbacher-schachverein.de\/?p=3258","title":{"rendered":"Pokalfinale verpasst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kelsterbach 1 \u2013 Nied 1 = 1 \u2013 3<\/strong><\/p>\n<p>1.Erich Zweschper\t0,5<br \/>\n2.Peter K\u00f6stler\t0,5<br \/>\n3.Stefan Gr\u00e4tzer\t0<br \/>\n4.Reinhold H\u00f6rner\t0<\/p>\n<p>Mit Nied hatte Kelsterbach den absolut schwersten Gegner des Halbfinales. Nied spielt als einziger der Halbfinalisten in der Hessenliga, ist Titelverteidiger im Bezirkspokal und hat den Hessenpokal gewonnen. Anscheinend nahm Nied Kelsterbach nicht so richtig ernst, denn man verzichtete auf die 4 Fidemeister. Aber auch die 2.Garnitur war stark genug f\u00fcr das Weiterkommen. Nur an Brett 1 hatte Erich eine bessere Wertungszahl (+50).Peter (-329), Stefan (-333)und Reinhold (-241)waren ihren Gegenspielern deutlich unterlegen.<\/p>\n<p>Am Brett sah das zun\u00e4chst auch so aus. Stefan Gr\u00e4tzer tauschte alle Leichtfiguren bis auf je einen L\u00e4ufer, danach die Damen und beide T\u00fcrme. Das Endspiel roch nach Remis. Aber der Nieder Spieler hatte tiefer gerechnet. Stefans Zentrumsbauer wurde schwach. Um ihn zu retten opferte er einen Randbauern. Als dieser drohte zur Dame durchzulaufen musste Stefan seinen Zentrumsbauern doch aufgeben, genauso wie die Partie. \t<\/p>\n<p>Auch bei Peter K\u00f6stler stand ein Endspiel auf dem Brett. Jeweils 2 T\u00fcrme, die wei\u00dffeldrigen L\u00e4ufer, sowie 7 Bauern.<br \/>\nNachdem Peter seine Schw\u00e4che in der A-Linie gesichert hatte standen sich alle 4 T\u00fcrme in der halboffenen D-Linie gegen\u00fcber und verhinderten einen Durchbruch. Die L\u00e4ufer spielten keine Rolle. Also einigten sich die Spieler auf Remis.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter folgte auch an Brett 1 das Remis, da es schien als sei die Partie an Brett 4 und damit auch der Wettkampf  verloren. Erich Zweschper und sein Nieder Gegner hatten eine schwerbl\u00fctige Positionspartie auf dem Brett. Trotz stundenlangem lavieren konnte keiner eine L\u00fccke in der gegnerischen Stellung finden. Damit war der der Kampf zu Gunsten von Nied entschieden. Selbst bei einem Sieg am letzten Brett und einem 2-2 w\u00e4re Nied weiter gekommen, denn der Sieg an Brett 3 z\u00e4hlt bei unentschiedenem Wettkampf mehr als ein Sieg an Brett 4.<\/p>\n<p>Das Drama des Abends lieferte einmal mehr Reinhold H\u00f6rner. Zun\u00e4chst sah es so aus wolle der Nieder ihn am K\u00f6nigsfl\u00fcgel \u00fcberrollen und matt setzen. Aber irgendwie konnte sich Reinhold herauswinden und konstruierte mit seinem Springer und beiden T\u00fcrmen ein 3-z\u00fcgiges, undeckbares Mattbild. Leider fand er das Matt nicht und ging auf Bauernraub. Dadurch marschierte der Freibauer des Gegners zur Dame und Reinhold musste einen Turm opfern. 3 verbundene Bauern f\u00fcr den Turm und der Gegner hatte nur noch 2 Minuten f\u00fcr den Rest der Partie. Noch war alles m\u00f6glich. Aber dann stellte Reinhold einz\u00fcgig den zweiten Turm ein und gab entnervt auf. Schade. Ein 2-2 h\u00e4tte zwar nichts mehr genutzt, w\u00e4re aber ein sch\u00f6ner Erfolg gewesen.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kelsterbach 1 \u2013 Nied 1 = 1 \u2013 3 1.Erich Zweschper 0,5 2.Peter K\u00f6stler 0,5 3.Stefan Gr\u00e4tzer 0 4.Reinhold H\u00f6rner 0 Mit Nied hatte Kelsterbach den absolut schwersten Gegner des Halbfinales. Nied spielt als einziger der Halbfinalisten in der Hessenliga, ist Titelverteidiger im Bezirkspokal und hat den Hessenpokal gewonnen. 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