Kelsterbacher Schachverein

Ich kämpfe solange mein Gegner einen Fehler machen kann. [Emanuel Lasker]
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Artikel der Kategorie ‘Presse’

Kleiner Dämpfer zum Abschluss

April 28, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 2 – Nauheim 1 = 3,5 – 4,5

1.Michael Maeding 1 kampflos
2.Richard Voitmann 1
3.Werner Hofmann 0,5
4.Karl Imperatori 0,5
5.Franz Hicke 0,5
6.Collin Krehl 0
7.Udo Börner 0
8.Roland Lobenstein 0

Am letzten Spieltag traf die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins auf Nauheim, wobei die Ausgangslage nicht unterschiedlicher sein konnte. Nauheim spielte noch gegen den Abstieg und wir wollten unsere weiße Weste behalten. Und obwohl Nauheim nur mit 7 Spielern angereist kam, waren die Verhältnisse bald zu unseren Ungunsten geklärt.

Karl Imperatori an Brett 4 kam nicht über ein remis hinaus. Keine Seite konnte einen Durchbruch erzielen und auch die Bauern blieben blockiert.

Ebenfalls unentschieden endete die Partie von Werner Hofmann an Brett 3. Er musste sich sehr genau verteidigen, um nicht in Nachteil zu kommen, aber das erreichte Endspiel brachte keine Gefahr mehr für ihn.

Danach war es mit guten Stellungen erst mal vorbei. Collin Krehl an Brett 6 hatte zwar kurz nach der Eröffnung einen Bauern gewonnen, aber seine Grundreihe blieb schwach und der Gegner konnte sich dort mit Turm und Läufer festsetzen und die Stellung zu seinen Gunsten verwerten.

Auch Udo Börner an Brett 7 hatte keinerlei Gegenspiel. Seine Bauernstruktur war nur notdürftig zu verteidigen. In einem Turmendspiel verlor er erst einen, dann den 2. Bauern und musste aufgeben.

Einen vollen Zähler konnte noch Richard Voitmann an Brett 2 beisteuern. Er rollte den Damenflügel auf und hatte dort einen Bauern gewonnen. Anschließend massierte er den Königsflügel und gelangte in ein Endspiel mit Läufer und 2 Bauern gegen Springer. Was zuerst nach einem einfachen Gewinn aussah erwies sich als tückisch. Erst ein elegantes Läufermanöver beendete die Partie.

Aber der nächste Verlustpunkt ließ nicht lange auf sich warten. Roland Lobenstein an Brett 8 hatte eine verwickelte Stellung auf dem Brett. Durch ein Schach des Nauheimers verlor er eine Figur und konnte trotz zäher Verteidigung diesen Nachteil nicht kompensieren.

Unsere Hoffnung wenigstens einen Mannschaftspunkt zu erzielen, ruhte jetzt auf Franz Hicke an Brett 5. Er hatte zwar die aktivere Stellung, konnte sich auch einen Freibauern sichern, aber alle Schachgebote der Dame nutzten nichts, das Gleichgewicht blieb erhalten.

Somit hatten wir unsere erste und einzige Niederlage „erzielt“. Dieses Match war aber schnell abgehakt, dazu stand das Drama um den Abstiegskampf unserer 1. Mannschaft zu sehr im Fokus.

Ein Kantersieg zum Abschluss

Kelsterbach 3 - Eppstein 3

1.Alexandros Pavlidis 0,5
2.David Goodwin 1
3.Roger Burow 1
4.Til Schöngarth 1
5.Bernd Karnapke 1
6.Yusuf Nazari 1

Mit diesem schönen Erfolg festigte die „Dritte“ den 3.Platz.

Kelsterbach 4 spielt gegen Flörsheim 4 und Frankfurt-West 4 um den Aufstieg in die Kreisklasse A.

Vermeidbarer Abstieg

April 24, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Raunheim 1 – Kelsterbach 1 = 4,5 – 3,5

1.Peter Köstler 0,5
2.Stefan Grätzer 1
3.Matthias Preiß 0
4.Sascha Djakovic 0
5.Reinhold Hörner 1
6.Gunther Titze 0
7.Mario Markic 1
8.Sinan Sinanovic 0

Die 1.Mannschaft des Schachvereins hatte es selbst in der Hand den Klassenerhalt zu sichern. Aber der Wettkampf begann denkbar ungünstig. Bereits nach 15 Minuten klingelte bei Sinan Sinanovic das Handy, was zum sofortigen Partieverlust führte. Seit Jahren müssen Handys bei Wettkämpfen ausgeschaltet sein. Eine Zuwiderhandlung führt zum Verlust der Partie.

Von diesem Schock erholte sich die Mannschaft nur langsam. Peter Köstler versuchte einen Angriff auf der offenen H-Linie zu starten. Aber sein Gegner verhinderte dies geschickt. Peter hatte seine Stellung geschwächt. Das Remisangebot lehnte er zunächst ab, aber nach einigem Nachdenken willigte er doch ein.

Mario Markic sorgte für den Ausgleich. In einer wilden Partie, in der beide Königsflügel einem Trümmerhaufen glichen zwang er durch Turmverdopplung in der H-Linie den Raunheimer zur Aufgabe.

Der Sieg von Stefan Grätzer brachte Kelsterbach sogar in Führung. Sein Gegenspieler hatte sich veropfert und eine Figur gegen 2 Bauern gegeben. Stefan lehnte das Remisangebot ab, wehrte alle Drohungen ab und konnte schließlich mit Turm und Springer matt setzen.

Sascha Djakovic war in der Defensive, aber die Stellung schien blockiert. Doch der Raunheimer Spieler konnte schließlich Linien am Königsflügel öffnen und mit einem Läuferopfer auf g6 das matt erzwingen.

Die undankbarste Aufgabe hatte Gunther Titze. Raunheim hatte tief in die Trickkiste gegriffen und einen Spieler der nicht so oft zum Einsatz gekommen war heraus gezaubert. Mit einer Ratingzahl von 2125 zählt er zu den stärksten Spielern der Liga. Gunther wehrte sich tapfer, aber schließlich verlor er einen Bauern und wurde völlig in die Defensive gedrängt. Er kam in Zugzwang und musste aufgeben.

Dennoch bestand zu diesem Zeitpunkt noch Hoffnung, denn die beiden doch offenen Partien sahen günstig für Kelsterbach aus.
Reinhold Hörner hatte 2 Mehrbauern, Matthias Preiß 2 Türme für die Dame und 3 starke Bauern am Königsflügel. Sein Gegner hatte lediglich eine Mattdrohung auf b2. Statt nun die Königsbauern laufen zu lassen verirrte sich einer von Matthias‘ Türmen in der gegnerischen Stellung. Dies nutzte sein Gegner zu einem Springeropfer. Danach drohte Dauerschach.
Da Kelsterbach aber gewinnen musste opferte Matthias einen Turm um mit Turm und Springer gegen die Dame zu spielen. Leider vergebens. Die Partie und damit der Wettkampf gingen verloren.

Reinhold Hörner verkürzte noch. Er hatte einen Bauern zurückgegeben und nach einer Springergabel eine Figur gewonnen.

Am späten Abend wurde dennoch gejubelt, denn in der offiziellen Webseite wurde eine Griesheimer Niederlage gemeldet, was für uns den Klassenerhalt bedeutete. Das brutale Erwachen am nächsten Morgen. Das Ergebnis war falsch eingetragen. Griesheim hatte gewonnen und wir sind abgestiegen.

Aufstieg geschafft

März 30, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Hofheim 5 – Kelsterbach 2 = 3,5 – 4,5 (Bezirksklasse B)

1.Michael Maeding 1
2.Richard Voitmann 0
3.Werner Hofmann 0,5
4.Karl Imperatori 0 kampflos
5.Alexander Liesum 0,5
6.Franz Hicke 1
7.Collin Krehl 0,5
8.Udo Börner 1

Am vorletzten Spieltag trat die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins in Hofheim an. Unglücklicherweise mit einem Mann weniger. Für die anvisierte Meisterschaft sah es nach gut einer Stunde noch düsterer aus.

In 2 Partien standen wir deutlich schlechter. Aber Collin Krehl an Brett 7, der bald einen Bauern verloren hatte, konnte als Ausgleich einen Bauern auf die 7. Reihe bugsieren und der Hofheimer willigte in ein Remis ein.

Werner Hofmann an Brett 3 stand anfangs noch solide, aber der Gegner konnte sich 2 gefährliche Freibauern verschaffen. Werner opferte einen Turm und zwang damit den König ins Freie, wo die Dame Dauerschach bieten konnte.

Alex Liesum an Brett 5 steuerte das nächste Unentschieden bei. Kein Spieler konnte sich Vorteil verschaffen, die Bauern waren gleich verteilt und die Figuren wurden abgetauscht.

Mittlerweile war die Niederlage von Richard Voitmann an Brett 2 besiegelt. Bereits in der Eröffnung verlor er einen Bauern und sein König wurde konsequent eingekreist und fand kein Entkommen. Zwischenstand 1,5 – 3,5

Zum Glück stand es zu diesem Zeitpunkt an den restlichen Brettern vorteilhaft. Eine schwierige und komplizierte Stellung hatte Udo Börner an Brett 8. Der Hofheimer hatte eine Figur für 2 Bauern plus Königsangriff geopfert. Aber der Angriff wurde abgewehrt und Udo kam selbst gefährlich in die gegnerische Hälfte. Mit 4 Schachgeboten in Folge wurde der König in der Brettmitte festgehalten und die Dame besiegelte das sehenswerte Matt.

Michael Maeding an Brett 1 hatte eine bessere Stellung nach der Eröffnung. Ein Bauergewinn reichte zum Sieg.

Den Schluss- und Siegpunkt sicherte dann Franz Hicke an Brett 6. Im Mittelspiel überspielte er sein Gegenüber, gewann eine Figur und 2 Bauern und verwandelte diesen Vorteil langsam aber sicher.

Somit Endstand 4,5 zu 3,5, Kelsterbach 2 ist vor dem letzten Spieltag Meister der Bezirksliga B und spielt nächste Saison eine Klasse höher.

Flörsheim 3 – Kelsterbach 3 = 5,0 – 1,0 (Kreisklasse A)

1.Alexandros Pavlidis 0
2.David Goodwin 0,5
3.Roger Burow 0,5
4.Til Schöngarth 0
5.Benedikt Karnapke 0
6.Bernd Karnapke 0

Nach dieser herben Niederlage fällt Kelsterbach auf Platz 3 zurück. Platz 2 und der Aufstieg sind nur noch theoretisch möglich.

Kelsterbach 4 – Rüsselsheim 3 = 2,5 – 2,5 (Kreisklasse B1)

1.Bernd Kimmel 0,5
2.Sonny Kimmel 1
3.Jamie Cirener 0
4.Marco Rühl 1
5.Torsten Cirener 0

Mit diesem Unentschieden hat die Mannschaft Platz 1 der Kreisklasse B/1 erobert. Da das Team in der letzten Runde spielfrei ist, kann es noch auf Platz 2 zurückgedrängt werden. Dieser reicht allerdings ebenfalls für die Relegationsspiele um den Aufstieg.

Zittern bis zum Ende

März 27, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 1 – Hofheim 3 = 3,5 – 4,5

1.Peter Köstler 1
2.Stefan Grätzer 0,5
3.Matthias Preiß 0
4.Matthias Nagel 0,5
5.Norbert Zöller 0
6.Sascha Djakovic 0
7.Gunther Titze 0,5
8.Mario Markic 1

Zittern bis zum Ende – das betrifft nicht nur diesen Wettkampf, sondern die gesamte Saison. Erst am letzten Spieltag, gegen Raunheim 1, entscheidet sich der Klassenerhalt.

Der Wettkampf begann gut. Im Königsgambit stellte Mario Markic nach einem Läufereinschlag auf f7 den Gegner vor die Alternative: Damenverlust oder Aufgabe. 1 – 0

Danach wurde es aber schwierig. Sascha kam nicht zur Rochade und sah sich starkem Angriff ausgesetzt. Norberts Damenflügel war nicht entwickelt und am Königsflügel war er Drohungen ausgesetzt. Auch Matthias Preiß stand unter Druck.

Als erstes ging Norbert Zöllers Partie verloren. Aufgrund des Drucks und einer Fesselung in der F-Linie verlor er Material.

Beinahe zeitgleich gab Stefan Grätzer Remis. In einem Endspiel mit Damen und ungleichfarbigen Läufern war wohl nicht mehr möglich.

Dann verlor Sascha Djakovic. Aufgrund des Dauerdrucks hatte er die Qualität und zwei Bauern eingebüßt. Das Endspiel Turm und Freibauer gegen Springer war chancenlos.

Wenig später endete das Spiel von Gunther Remis. Ein Turmendspiel mit je 3 Bauern.

Jetzt wurde es eng. 2 – 3 und Matthias Preiß stand auf Verlust. Also mussten Peter Köstler und Matthias Nagel gewinnen. Aber das war leichter gesagt als getan.

Wie erwartet verlor Matthias Preiß seine Partie. Der Hofheimer brachte ein Qualitätsopfer und jagte dann den schwarzen König ins Matt.

Peter schaffte es tatsächlich sich aus seiner passiven Stellung zu befreien und sogar eine Qualität zu gewinnen. Sein Gegenspieler versuchte ein Dauerschach, aber Peter konnte entschlüpfen. Nach Damentausch war das Endspiel leicht gewonnen.

Matthias versuchte alles um zum Sieg zu kommen. Er opferte die Qualität um seinen Freibauern marschieren zu lassen, aber auch der Hofheimer Spieler hatte einen Freibauern. Mit Turmschachs konnte er Matthias am Einzug seines Freibauern hindern. Remis und knapp verloren.

Nun muss sich alles am letzten Spieltag gegen Raunheim 1 entscheiden.

Tabellenführung gesichert

März 08, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 2 – Sulzbach 1 = 5,5 – 2,5

1.Michael Maeding 0
2.Richard Voitmann 1 kampflos
3.Werner Hofmann 1
4.Karl Imperatori 0,5
5.Alex Liesum 0
6.Franz Hicke 1
7.Udo Börner 1
8.Norbert Bernhard 1 kampflos

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins hatte die Spieler aus Sulzbach zu Gast. Zu Beginn stand es zwar gleich 2 : 0 für uns, da die Gäste nur zu sechst angetreten waren, aber der Wettkampf lief dann doch zäher als gedacht.

Zunächst ging es mit dem Sieg von Udo Börner an Brett 7 planmäßig weiter. Nach der Eröffnung gewann er die Qualität und mit druckvollem Spiel zwang er seine Gegnerin bald zur Aufgabe.

An Brett 6 hatte Franz Hicke den Sulzbacher schon bald überspielt und 2 Bauern gewonnen, doch dann stockte der Motor. Der Gegner konnte einen gefährlichen Königsangriff starten, wobei Franz auch noch eine ganze Figur einstellte. Aber er kämpfte unverdrossen weiter und gewann kurz danach die Figur zurück und damit war der Sieg perfekt.

Alex Liesum an Brett 5 wird sich wohl ungern an diesen Spieltag erinnern. Sein 10-jähriger Gegenüber spielte ihn schwindlig: Mit großer Rochade, offenen Turmlinien und aggressivem Königsangriff drohte Matt in allerlei Variationen. Der Versuch eines Gegenangriffs kam zu spät und der Verlust war besiegelt.

Den Mannschaftssieg sicherte dann Karl Imperatori an Brett 4 mit einem Unentschieden. In einem ausgeglichenen Spiel hatte er zum Schluss zwar 2 verbundene Freibauern auf dem Brett, aber sie konnten von seinem Turm nicht weiter unterstützt werden.

An Brett 3 und 1 sah es von Anfang an nicht besonders vorteilhaft aus. Werner Hofmann an 3 geriet in der Eröffnung ziemlich unter Druck und musste isolierte Doppelbauern hinnehmen. Aber mit zunehmender Spieldauer konnte er das Blatt wenden und einen Bauern gewinnen, bevor der Sulzbacher noch seine Dame einstellte.

Michael Maeding an Brett 1 verzichtete im Mittelspiel auf einen Großabtausch um sein Läuferpaar zu behalten, aber das half nur seinem Gegner. Mittels Springergabel gewann dieser die Qualität und hatte dann wenig Mühe die Partie siegreich zu beenden. Endstand somit 5,5 : 2,5.

In den nächsten beiden Runden muss mindestens ein Mannschaftsunentschieden erreicht werden, dann ist der Aufstieg sicher.

Der Tabellenführer war zu stark

März 06, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelkheim 1 – Kelsterbach 1 = 6,0 – 2,0

1.Peter Köstler 0
2.Matthias Preiß 0
3.Norbert Zöller 0
4.Sascha Djakovic 0
5.Gunther Titze 0,5
6.Mario Markic 0,5
7.Jürgen Meier 0
8.Sinan Sinanovic 1

Der Wettkampf beim verlustpunktfreien Tabellenführer endete wie befürchtet mit einer klaren Niederlage. Die Kelsterbacher Spieler kämpften zäh, aber am Ende setzte sich die größere Spielstärke der Kelkheimer durch.

Dabei begann es hoffnungsvoll für Kelsterbach. Nach nur einer Stunde Spielzeit war Sinan Sinanovic in einem Endspiel mit Läufer gegen Springer und je 7 Bauern. Sinan hatte einen gedeckten Freibauern auf d3 platziert. Der weiße König und der Springer mussten diesen Bauern unter Kontrolle halten. Das nutzte Sinan zu einem Königsmarsch über das ganze Spielfeld, der die Entscheidung brachte. 1 – 0

Auch die nächsten Partien boten keinen Anlass zu Sorgenfalten. Gunther Titze und Mario Markic erzielten nach 2 Stunden jeweils Remis in ausgeglichener Stellung.

Danach wurde es bitter. In schwieriger Stellung büßte Norbert Zöller eine Figur ein und gab auf.

Der Gegner von Matthias Preiß hatte früh einen Bauern für offene Linien und Entwicklungsvorsprung geopfert. Matthias kam nicht zur Rochade und musste gestatten dass der Kelkheimer zwei Freibauern auf e5 und d6 installierte. Dies führte schließlich zum Verlust einer Figur und der Partie.

Das nächste Opfer war Sascha Djakovic, der mit Turm und Läufer gegen 2 Türme tapfer, aber letztendlich vergebens kämpfte.

Weiter ging es bei Peter Köstler. Sein Gegner wollte einen Springer gegen 2 Bauern opfern. Da er dadurch 2 gefährliche Freibauern erhalten hätte, lehnte Peter dieses Opfer ab und gab lieber einen Bauern. Aber alle Versuche die Partie zu halten waren vergebens. Der Kelkheimer gewann noch einen Bauern und in der Folge die Partie.
Den Schluss bildete Jürgen Meier. In seiner Partie ging es von Beginn an hoch er. Er hatte immer nur einen Zug um Materialverlust zu vermeiden. Aber schließlich musste er die Qualität geben. Das Endspiel war dann verloren.

An den letzten beiden Spieltagen kommen mit Hofheim 3 und Raunheim 1 Gegner auf Augenhöhe, gegen die gepunktet werden muss.

Ungefährdet zum hohen Sieg gegen Nied 4

Februar 11, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Nied 4 – Kelsterbach 2 = 1,5 – 6,5

1.Michael Maeding 0
2.Werner Hofmann 1
3.Karl Imperatori 1
4.Franz Hicke 1
5.Collin Krehl 0,5
6.Udo Börner 1
7.Norbert Bernhard 1 kampflos
8.Roland Lobenstein 1

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins traf in Nied nur auf 7 Spieler und lag vor Wettkampfbeginn schon mit einem Punkt vorne.

Der mit Abstand jüngste Spieler der Nieder hatte gegen Roland Lobenstein an Brett 8 keine Chance und musste nach der Eröffnung schon aufgeben.

Collin Krehl an Brett 5 musste sich schon deutlich mehr anstrengen um remis zu erreichen. Im Mittelspiel hatte er einen Bauern verloren, aber durch eine hübsche Opferkombination konnte er den gegnerischen König in der Mitte festhalten und Dauerschach erzielen.

Franz Hicke an Brett 4 hatte in verwickelter Stellung die Qualität gewonnen und kurz darauf die Partie.

Die nächsten Partien waren allerding zäh. Karl Imperatori an Brett 3 konnte als nächster den Mannschaftssieg sichern. In einem reinen Turmendspiel genügte ihm ein minimaler Vorteil zum Durchbruch. Er gewann 2 Bauern und somit den ganzen Punkt.

Ein Dämpfer dann an Brett 1: Michael Maeding verbrauchte viel Zeit um dem Druck und den Drohungen standzuhalten. Als er sich die offene C-Linie sichern konnte, dachte er schon den Remishafen erreicht zu haben, aber der Gegner opferte die Qualität und ein starker Freibauer war nicht aufzuhalten.

Zu diesem Zeitpunkt sah es an den letzten beiden Brettern nach deutlichem Vorteil Kelsterbach aus. Es wurde aber noch eine spannende und langwierige Angelegenheit. Udo Börner an Brett 6 war anfangs in der Defensive, hatte auch eine Qualität verloren – dafür einen starken Läufer behalten und gewann damit einen Bauern. Den Mehrbauern konnte er schließlich nach zäher Gegenwehr zur Umwandlung bringen.

Werner Hofmann an Brett 2 schien zeitweise deutlich im Vorteil. Er besaß 2 Mehrbauern und der andere König stand ziemlich eingekreist. Aber es gab noch wechselseitige Kombinationen und nachdem bei beiden Spielern nur noch wenige Minuten auf der Uhr waren, nach fast 6 Stunden Spielzeit, schaffte es Werner den letzten Siegpunkt zu erzielen.

Endstand somit 6,5 zu 1,5 und Kelsterbach 2 festigt seine Tabellenführung.

Auch Kelsterbach 3 auf Aufstiegskurs

Steinbach 3 – Kelsterbach 3 = 2,0 – 4,0

1.Alexandros Pavlidis 1
2.David Goodwin 0
3.Roger Burow 0,5
4.Til Schöngarth 1
5.Benedikt Karnapke 0,5
6.Marco Rühl 1

Beinahe unbemerkt hat sich Kelsterbach 3 auf Tabellenplatz 2, der zum Aufstieg berechtigt, festgebissen. Die Mischung aus Alt (Pardon: Erfahrung) und jugendlichem Schwung funktioniert bestens.

Paukenschlag

Februar 06, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 1 – Raunheim 2 = 7,0 – 1,0

1.Peter Köstler 1
2.Stefan Grätzer 1
3.Matthias Preiß 1
4.Matthias Nagel 1
5.Norbert Zöller 0
6.Sascha Djakovic 1
7.Gunther Titze 1
8.Mario Markic 1

Der Wettkampf gegen Raunheim begann alles andere als verheißungsvoll. Nach etwas mehr als 2 Stunden verlor Nobert Zöller seine Partie. Sein Gegner hatte einen gefährlichen Freibauern in der A-Linie, den Norberts Läufer bewachen musste. Das ermöglichte dem Raunheimer seinen Läufer gegen 3 Bauern zu opfern, die dann nicht mehr aufzuhalten waren.

Inzwischen hatten Matthias Nagel und Peter Köstler bereits eine Qualität mehr. Peter war es der dann für den Ausgleich sorgte. Er öffnete Linien für seine Türme und konnte schließlich mit Dame und zwei Türmen ein undeckbares Matt aufbauen.

Gunther Titze, der eine überragende Saison spielt, brachte mit seinem fünften Sieg in Folge Kelsterbach in Führung. Mit geduldigem Spiel hatte er eine Figur gewonnen und verwertete diesen Vorteil sicher.

Eine blütenreine Weste hat Mario Markic der bisher alle seine Partien gewann. Wie gewohnt attackierte er am Königsflügel. Als sein Springer in die schwarze Stellung eindrang war der Sieg gesichert.

Die Partie von Stefan Grätzer verlief ähnlich. Stefan zerlegte den schwarzen Königsflügel und konnte auf F6 einen gefährlichen Bauern platzieren. Das führte schließlich zu Damen- und Partiegewinn.

Etwas überraschend kam der Sieg von Matthias Preiß. Es schien als könne ihn sein Gegner in einem Endspiel mit jeweils Dame und 2 Türmen Matt setzen. Aber Matthias rettete sich. Er tauschte einen Turm ab und plötzlich konnte er mit einer Mattdrohung den zweiten Turm und die Partie gewinnen.

Sascha Djakovic beackerte den schwarzen Königsflügel, während der Raunheimer in der B-Linie und der C-Linie sein Glück versuchte. Nach einem ungenauen Zug des Gegners konnte Sascha seinen H-Bauern bis nach H8 marschieren lassen und zur Dame umwandeln. Das war die Entscheidung.

Blieb noch Matthias Nagel, der schon früh eine Qualität gewonnen hatte. Aber der gegnerische Springer blockierte die Stellung geschickt. Matthias opferte die Qualität zurück und hatte dann 2 Mehrbauern. Eine klare Sache, aber der Raunheimer spielte unverdrossen weiter. Er verlor Bauer um Bauer. Erst als Matthias 5 Mehrbauern hatte gab er schließlich auf.

Durch diesen Kantersieg hat Kelsterbach Platz 4 erobert, hat aber nur 2 Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Es bleibt wohl bis zur letzten Runde spannend.

Start-Ziel-Sieg

Januar 20, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Bad Soden 3 – Kelsterbach 2 = 2,5 – 5,5

1. Michael Maeding 1
2. Richard Voitmann 0,5
3. Werner Hofmann 0
4. Karl Imperatori 1
5. Alex Liesum 1
6. Franz Hicke 1
7. Collin Krehl 1
8. Udo Börner 0

Die 2. Mannschaft des Kelsterbacher Schachvereins traf die Mannschaft von Bad Soden 3, die nur 2 Punkte hinter uns lag.

Schnell wurde klar, dass sie uns an diesem Tag nicht einholen würden. Collin Krehl an Brett 7 konnte mit Hilfe der offenen C-Linie ein Springergabel ansetzen und die Qualität gewinnen. Danach musste er noch einige Schwierigkeiten überwinden, aber den Punkt brachte er sicher nach Hause.

Auch Franz Hicke an Brett 6 kam zu einem relativ leichten Punkt. Ohne je in Gefahr zu sein konnte er im Mittelspiel Material und damit die Partie gewinnen.

Kurz danach der nächste Zähler durch Alex Liesum an Brett 5. Er stand von Beginn an besser und konnte einen sehenswerten Königsangriff mit Erfolg abschließen.

Karl Imperatori an Brett 4 hatte in der Eröffnung ebenfalls die Qualität gewonnen, aber das gegnerische Läuferpaar war stark und konnte die Partie lange im Gleichgewicht halten. Das Endspiel Turm mit 5 Bauern gegen Läufer mit 5 Bauern gewann er nach langem Kampf.

Der erste Dämpfer kam ausgerechnet an Brett 8, an dem Kelsterbach optisch am besten stand. Udo Börner hatte bei ungleichen Rochaden einen starken Königsangriff gestartet und Matt schien nur eine Frage der Zeit. Aber ein Fehlgriff kostete den Vorteil und in remislicher Lage stellte er eine Figur ein.

Den nächsten Punkt steuerte Michael Maeding an Brett 1 bei. Nach ausgeglichener Eröffnung stellte der Bad Sodener eine Figur ein. Er spielte zwar noch 40 Züge weiter, ohne jedoch die missliche Lage ändern zu können.
Werner Hofmann schließlich an Brett 3 hatte eine sehr feste, aber passive Stellung erreicht. Als der Gegner mit seinem Turm hinter die Bauern eindringen konnte, war die Partie schnell zu seinen Ungunsten beendet.

Das Endergebnis erzielte dann Richard Voitmann an Brett 2. In einem sehr abwechslungsreichen Spiel hatten beide Seiten Angriffschancen auf den bloßen König, zum Schluss reichte das Dauerschach zum Remis.

Endstand somit 5,5 zu 2,5 und Kelsterbach festigt die Tabellenspitze.

Bonuspunkt (e)

Januar 16, 2017 Von: Peter Köstler Kategorie: Presse Comments Off

Kelsterbach 1 – Hattersheim 1 = 4,5 – 3,5 (4,0-4,0?)

1.Peter Köstler 0
2.Stefan Grätzer 0,5
3.Matthias Preiß 0
4.Matthias Nagel 1 (0,5 ?)
5.Sascha Djakovic 0
6.Norbert Zöller 1
7.Gunther Titze 1
8.Mario Markic 1

Auch nach 6 Stunden Spielzeit ist der Wettkampf gegen die Verlustpunkfreien Aufstiegsfavoriten aus Hattersheim noch nicht entschieden. Gegen die Wertung an Brett 4 läuft ein Protest.

Es fing zunächst schlecht an für Kelsterbach. Mit einem Figurenopfer riss der Gegner von Matthias Preiß den Königsflügel auf und Mattdrohungen auf g7 und h7 sorgten für die schnelle Hattersheimer Führung.

Nach 3 Stunden verlor auch Sascha. Er stand von Beginn an unter Druck und verlor 2 Bauern nachdem sein Gegenüber auf e6 eindringen konnte.

Inzwischen hatte aber Mario nach zähem Ringen eine Figur mehr, gewann und verkürzte.

Peter kam nicht zur Rochade. Sein Gegenspieler setzte ihn von Beginn an unter Druck. Schließlich konnte er am Damenflügel eindringen und Material gewinnen. 1 – 3

Aber postwendend sorgte Gunther wieder für den Anschluss. Durch geschicktes Spiel mit Dame und Turm gewann er einen Bauern und schuf sich einen Freibauern der zum Sieg ausreichte.

Es kam noch besser. Norbert schaffte den Ausgleich. Seine Gegnerin schien ihn am Königsflügel zu überrollen. Aber Norbert behielt die Ruhe, gewann eine Figur und die Partie.

Blieben Stefan und Matthias Nagel, die einen Punkt zum Unentschieden beitragen mussten. Das sah nicht gut aus. Beide waren in der Defensive und mussten einen starken Freibauern ihrer Gegner bekämpfen.

Stefan konnte den Freibauern erobern, musste aber dafür einen Bauern im Zentrum hergeben. Also das gleiche Spiel von vorne.
Aber Stefan schaffte es tatsächlich auch diesen Bauern zu stoppen und das Spiel war Remis.

Auch Matthias Nagel schaffte es den gegnerischen Freibauern zu erobern. Mittlerweile waren beide Spieler in Zeitnot. Im Endspiel Turm und Bauer gegen Turm und Bauer ging es nur noch um die Zeit. Schließlich fielen auch die beiden Bauern. Turm gegen Turm ist eigentlich Remis. Aber das muss der Gegner beantragen. Er versäumte dies und überschritt die Zeit. Dagegen hat nun Hattersheim Protest eingelegt.

Die Entscheidung ob wir knapp gewonnen haben, oder ob der Wettkampf unentschieden endet liegt nun beim Staffelleiter.
Ob 1 oder 2 Punkte es ist auf alle Fälle ein unerwarteter Punktesegen. Jeder Punkt ist wichtig, denn von Platz 4 bis Platz 10 sind es nur 2 Punkte.